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Freitag, 07.10.2022

KGS: WLAN im E-Trakt: Schulausschuss empfiehlt Einrichtung von Access-Points

Der neue E-Trakt an der KGS Sittensen soll nach Wunsch der Schulleitung mit einem WLAN-Netz ausgestattet werden. In dem überwiegend von Oberstufenschülern genutzten Gebäudeteil arbeiten die Schüler nicht nur selbständig, sondern laut Schulleiter Sven Evers vielfach auch in Lerngruppen zusammen und führen dabei über das schuleigene Netz Internetrecherchen an den ebenfalls schuleigenen Laptops durch. Auch im alten Bestandsgebäude ist bereits WLAN vorhanden. Dem Ausschuss für Schule und Bildung der Samtgemeinde lag nun ein entsprechender Antrag der KGS zur Beratung vor. Aber: Ordnungsamtsleiter Stefan Miesner machte gleich zu Anfang deutlich, dass die Verwaltung im Vorwege zu keinem Zeitpunkt zugesagt habe, dass ein WLAN-Netz im E-Trakt eingerichtet werde.

„Wir haben lediglich die Möglichkeit offeriert", stellte er klar. Und ging gleich auch auf die Kosten ein, denn in dem Antrag waren diese mit „20.000 bis 30.000 Euro" beziffert. „Das ist viel Geld", verdeutlichte Miesner und schlug stattdessen vor, sechs WLAN-Access-Points, drahtlose Zugangspunkte auf das vorhandene Netzwerk, zu setzen. Diese schlagen mit 3.000 Euro zu Buche. 2017 ist nach seinen Worten geplant, das LAN-Netz im gesamten Gebäude der KGS neu aufzulegen, um eine Verbesserung zu erzielen. Damit einher geht auch eine Trennung des Verwaltungs- und Schülernetzes. Ein Ingenieurbüro wird die erforderliche Ausleuchtung vornehmen.

Kritik äußerte Herbert Osterloh (SPD). Denn: Er hat festgestellt, dass in den 24 Räumen des E-Traktes die Dosen für die Anschlussmöglichkeiten von Access-Points nicht wie es nötig ist, im oberen Bereich angebracht wurden, sondern im unteren. „Die Vorkehrungen hätte man von vorneherein im Gebäudeplan mit aufnehmen müssen. Ebenso hätte auch eine Ausleuchtung stattfinden müssen, um die Points effizient setzen zu können. Das hätte der Fachplaner mit beachten müssen. Dass WLAN benötigt wird, war doch klar, gerade für Oberstufenschüler", bedeutete er.

„Vielleicht war es einfach ein Denkfehler von mir, dass ich vorausgesetzt habe, WLAN ist selbstverständlich auch im neuen Trakt vorgesehen", so der Schulleiter. Die sechs Access-Points seien jedoch eine gute Hilfe, aber nicht zum „Daddeln" an Handys gedacht. (hm)

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