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Montag, 26.09.2022

Storchennest beim Regenrückhaltebecken errichtet


Schon von weitem ist der hohe Mast beim Regenrückhaltebecken an der Langen Straße in Tiste zu sehen. Beim genaueren Betrachten fällt ein Gebilde oben auf der Spitze ins Auge - ein Storchennest. Das Bauwerk haben die Tister Jäger jüngst in einer groß angelegten Gemeinschaftsaktion mit weiteren Dorfbewohnern errichtet.

Das Gestell war bereits vorgefertigt, denn die Jäger hatten auf Anraten des Nabu an der Gemeindegrenze zu Heidenau schon einmal ein Nest aufgestellt. Das wurde abgebaut und nun beim Regenrückhaltebecken neu stationiert. In Eigenregie haben die fleißigen Helfer den Kranz aus frisch geschnittenen Weiden geflochten. Die Mulde wurde mit Weidenstöcken und dünnen Ästen ausgelegt. Die Nähe zur Wohnbebauung mag verwundern. „Wir haben festgestellt, dass die Störche näher an Häuser heranziehen und uns daher für diesen Standort entschieden", erklärt Wolfgang Augustin.

„Wenn der Storch dann im Frühjahr kommt, sammelt er selbst weiteres Material und baut das Nest fertig", weiß Augustin zu erzählen, der gemeinsam mit Lüder Röhrs bereits vor zwei Jahren die Idee für den Bau des Storchennestes hatte. Beide freuen sich, dass es jetzt gelungen ist, das Projekt umzusetzen.

Jagdkollegen stellten das Equipment zur Verfügung: Lars Böckmann Maschinen wie Trecker und Teleskoplader, Jost Hauskeller den Baumstamm als Mast. Jetzt sind alle mehr als gespannt, ob der Nistplatz angenommen wird. Die Chancen stehen gut, dass der Storch ein Dauermieter wird. Denn: Er nimmt im Allgemein die vorgefertigten Nester gerne als Starthilfe an. Und kommt dann gerne jedes Jahr in den Horst, wie das Storchennest genannt wird, zurück. (hm)

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