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Montag, 26.09.2022

Pflanzaktion am Mühlenteich - Ziel: "Schmuckstück von Sittensen" - Tatkräftige Mithilfe vom Bauhof und von Grundschülern

Lebhaftes Gewusel heute Vormittag rund um den Sittenser Mühlenteich: Viele kleine und große Hände waren emsig damit beschäftigt, Blumenzwiebeln in den Boden einzubringen. Denn: Das Areal soll noch bunter und schöner werden. „Ein richtiges Farbenspiel. Der Mühlenteich kann das Schmuckstück von Sittensen werden", so Jutta Fettköter, Vorsitzende des Seniorenbeirates der Samtgemeinde Sittensen, von dem die Initiative für diese Pflanzaktion ausgeht.

Es ist nicht die erste, denn bereits im letzten Jahr sind Beete mit Frühjahrsblühern wie Krokusse, Tulpen und Narzissen entstanden. Diese werden jetzt erweitert und darüber hinaus Staudenbeete und, was ein echter Hingucker ist, ein großes Hochsteinbeet angelegt, in dem heimische Stauden und Gräser wachsen sollen. „Wert legen wir auf eine natürliche Bepflanzung mit heimischen Sorten wie Präriesommer oder Sommernachtstraum", ließ Fettköter wissen. Die Stauden wurden ihren Worten zufolge aus Privatgärten gespendet und blühen von Juni bis zum Herbst. „Eine Sittenser bunte Mischung, die wir SibuMi nennen", verriet sie augenzwinkernd.

Mit im Einsatz waren wie beim letzten Mal Sittenser Grundschüler und zwar diesmal die Klasse 4a mit Lehrerin Iris Schröder. Für die Kinder war schon alles vorbereitet, als sie voller Vorfreude gruppenweise loslegten, in die bereits ausgehobenen Gräbchen die Blumenzwiebeln zu setzen. Unter fachkundiger Anleitung versierter Hobbygärtner - Mitglieder des Seniorenbeirates –ging's ans Werk. „Schön ordentlich und gleichmäßig verteilen. Die Spitze nach oben, die Wurzel in die Erde hinein", lautete die Ansage. „Das sind aber viele", entfuhr es spontan einigen Schülern angesichts der stattlichen Anzahl von Zwiebelsäcken, die vor ihnen lagen. „Im nächsten Frühjahr, wenn wir hier für unseren Marathon üben, freuen wir uns, dass alles schön blüht", verdeutlichte die Klassenlehrerin.

Die meisten Schüler konnte bereits eigene Erfahrungen mit einbringen: „Wir haben schon zu Hause im Garten geholfen, Blumen einzupflanzen", wussten Maya, Amelia und Jasmin aus Kalbe und Sittensen zu erzählen. „Und wir haben auch schon Unkraut weggemacht und gepflanzt", bestätigten Aaron aus Sittensen und Nick aus Freetz. Nicht zu vergessen ist die tatkräftige Mitwirkung des Bauhofes, der die Beete seit Wochen vorbereitet und mit Kantensteinen eingefasst hat.

Pflegepaten gesucht
Viel Arbeit macht auch die Herrichtung des Hochsteinbeetes, das mit einer Mauer aus Feldsteinen umgeben ist. „Dafür mussten wir eine Drainage legen, weil es auf in diesem Bereich sehr nass ist. Das hat viel Zeit und Aufwand in Anspruch genommen hat", erklärte denn auch Bauhofleiter Dietmar Keller. „Ohne die Hilfe des Bauhofes hätten wir das Ganze hier auch nicht umsetzen können", betonte Jutta Fettköter. Um den Bauhof bei der späteren Unterhaltung der Anlage zu entlasten, wünscht sich der Seniorenbeirat Unterstützung durch so genannte „Pflegepaten", die einmal monatlich Krauten und Gießen übernehmen würden.

Die Vorsitzende hat übrigens eine klare Vision von der weiteren Gestaltung des Mühlenteichgeländes, um dort eine noch bessere Aufenthaltsqualität zu schaffen: die Einrichtung der einen Seite als Ruhezone, Spiel- und Bewegungsgeräte gegenüber, wo sich bereits der Boule-Platz befindet. Sie hofft in dem Zusammenhang, dass die Jugendlichen, die derzeit den Pavillon beim Mühlenteich als Treffpunkt nutzen, aber leider nicht ihre Hinterlassenschaften wegräumen, Einsicht walten lassen und sich künftig disziplinierter verhalten. (hm)

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