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Sonntag, 20.10.2019

Evers steht zum Rathausneubau und wehrt sich gegen Kritik - „Ich will’s noch mal wissen“

Bürgermeister Heinz-Hermann Evers hat in seiner Position für einen Rathausneubau und den entsprechenden, heftig in der Öffentlichkeit umstrittenen, durch die Mehrheitsstimmen der CDU zustande gekommenen Samtgemeinderatsbeschluss, viel Kritik einstecken müssen. „Über Sachthemen zu streiten, ist legitim und die eine Seite. Wenn man aber nicht mehr weiter weiß und zu persönlichen Verunglimpfungen greift, ist das die andere Seite. Aber das muss man wohl hinnehmen; es ist schließlich Wahlkampf", sagt Evers. Als Bürgermeister sei man für alles Mögliche verantwortlich und daher angreifbar.

„Ich kenne das, bin schließlich seit vierzig Jahren in der Kommunalpolitik, davon fünfundzwanzig Jahre Sittenser Bürgermeister. Ich behaupte, dass ich mich als Ehrenamtlicher immer gern für die Belange der Bürgerinnen und Bürger eingesetzt habe. Ebenso habe ich es gern als eine meiner Aufgaben angesehen, die Einwohnerschaft zu runden Geburtstagen ab achtzig sowie zu Goldenen und Diamanten Hochzeiten zu gratulieren und etwas zu überreichen. Diese Leute haben es verdient, schließlich haben sie ihren Beitrag zum Aufbau unserer Gemeinde geleistet", betont Evers.

Sein Kontrahent habe erwähnt, dass er diese Aufgabe als so genannter „Grüßonkel" nicht wahrnehmen wolle. „Schade also, wenn er mich denn ablösen sollte", meint Evers. Ein Sachthema sei zum einzigen in den letzten Wochen geworden, als ob sonst nichts zu bewegen sei. „Ich sage Ja zum Rathausneubau, das Volksbankgebäude zu sanieren, wird zu teuer, weil kaum kalkulierbar. Die Standortfrage wird im Rahmen der Sittenser Ortsplanung entschieden. Außerdem sollte beachtet werden, dass ein Rathaus nicht nur ein Verwaltungsgebäude, sondern ein wichtiger Standort in einer Gemeinde ist. Wir Sittenser sollten uns freuen, dass es hier am Ort ist. Auch dass die Samtgemeinde für Kindergärten oder Schulen sorgt", so Evers.

Das nächste Thema sei ein neuer Standort für den Grünlagerplatz. Auch da liege die Zuständigkeit bei der Samtgemeinde. „Für unsere Bürger würde ich mich freuen, wenn wir einen Platz in Sittensen finden. Außerdem ist es für mich wichtig, dass wir mit der Sanierung unserer Ortsstraßen weiterkommen. Es gibt also noch viel zu tun, ich möchte gern weiter aktiv dabei sein", gibt Evers zu verstehen.

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