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Freitag, 01.07.2022

Gemeinderat Wohnste: Ratsmitglieder offiziell verabschiedet – B-Plan für neues Baugebiet vorgestellt

Drei Personen sind aus dem Wohnster Gemeinderat ausgeschieden. Deren offizielle Verabschiedung nahm Bürgermeister Hans-Dieter Klindworth im Rahmen der jüngsten Sitzung vor. Von 2001 bis 2016 gehörte Rudolf Dammann dem Rat an, Tobias Ritscher eine Legislaturperiode. Klindworth würdigte ausdrücklich deren Einsatz und überreichte zum Dank Urkunde und Präsent.

Karola Wilkens war aus persönlichen Gründen nicht anwesend. Der Bürgermeister freute sich auch, dass mit Marion Dallmann eine neue Protokollführerin gefunden werden konnte.
Ratsfrau Monika Fitschen wusste mitzuteilen, dass auf dem Friedhof in Wohnste die Fläche für teilanonyme Sargbestattungen fertig bepflanzt sei und der entsprechende Stein stehe. „Dieses Angebot wird gut angenommen", erklärte sie.

Lutz Richter von der Planungsgemeinschaft Nord in Rotenburg stellte dem Gremium in aller Ausführlichkeit den Bebauungsplan „Zwischen den Wegen" vor. Das geplante Baugebiet liegt südwestlich von Wohnste im Außenbereich. Diese Lage liegt seinen Worten zufolge in den weitläufig über den Ort verteilten Geruchsimmissionen begründet. 32 Grundstücke in einer Größe zwischen 750 und 900 Quadratmetern könnten dort erschlossen werden. Bauplätze im Eckbereich umfassen rund 1.000 Quadratmeter. Das Bauleitverfahren wird etwa knapp ein Jahr in Anspruch nehmen, wobei der Bürgermeister betonte, dass es möglichst zügig vorangebracht werden solle.

Der Planer äußerte sich diesbezüglich optimistisch. Favorisiert wird eine Anordnung der Flächen in rechteckiger Form in so genannter Ringerschließung. Da für die Eigenentwicklung eines Dorfes nach den Vorgaben des Landkreises maximal 20 bis 25 Grundstücke ausgewiesen werden dürfen, müsste die Unterteilung des Gebietes in zwei Bauabschnitten erfolgen.

Der Planer erläuterte den Verlauf der Bauleitplanung, gab Einblicke in die baurechtlichen Verordnungen und schilderte die Möglichkeiten der Festsetzungen im B-Plan wie Grundflächenzahl, Baustil, Dachziegel- und Dachformen, Fassadengestaltung oder Einfriedungen.

Geklärt werden muss auch die Anbindung an das Baugebiet mittels Fuß- und Radweg. Fest steht jedoch, dass es keinen Zebrastreifen zur Querung der Straße geben wird. „Damit wird nur eine scheinbare Sicherheit vermittelt", zitierte Klindworth den Landkreis. Zunächst geht es jetzt in die frühzeitige Beteiligung der Bürger und Träger öffentlicher Belange. (hm)

Foto: Bürgermeister Hans-Dieter Klindworth (rechts) mit den ausgeschiedenen Ratsmitgliedern Rudolf Dammann und Tobias Ritscher (von links).

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