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Montag, 26.06.2017

Moorbahncafe: Andrea Nack übernimmt Leitung - Öffnungszeiten werden erweitert

Kuchen und Torten wie bei Muttern, gemütliche Gastlichkeit in naturnaher, idyllischer Umgebung: Diese Attribute haben das Café im Haus der Natur der Moorbahn Burgsittensen zu einem Besuchermagneten gemacht. Anlass genug für das Team des Moorbahntreffs, das für den Betrieb zuständig ist, die Öffnungszeiten zu erweitern. Mit dem neuen Jahr hat auch eine Veränderung in der Leitung stattgefunden. Denn: Dafür ist jetzt Andrea Nack verantwortlich, die den Posten von Cor Voet übernommen hat, der mit 65 Jahren ins Rentnerdasein gewechselt ist. „Wenn man mich braucht, helfe ich aber gerne weiter mit aus", lässt dieser wissen.

Ein Angebot, das Martina Hauschild und Andrea Nack, die dem Moorbahntreff als erste und zweite Vorsitzende vorstehen, nur allzu gerne annehmen. Es gibt nämlich viel zu tun. „Vor uns liegt ein aufregendes Jahr, weil wir einige Neuerungen planen", berichten die engagierten Frauen. Dazu zählt die durchgehende Öffnung des Cafés. Bislang war im Winter geschlossen. Künftig steht die Tür nach einer Weihnachtspause bereits ab Mitte Januar offen. „Viele Gäste haben es bedauert, dass es in der Winterzeit keinen Cafébetrieb gibt. Auch sonst wurden immer mehr Nachfragen laut. Außerdem gibt es sonntags hier in der näheren Gegend kein weiteres Café", erklärt Hauschild.

Künftig soll auch der Samstag mit in den Betrieb, der sich bislang auf Sonn- und Feiertage ab 14 Uhr sowie auf Anmeldung beschränkt hat, einbezogen werden, sofern keine Gruppenreservierungen vorliegen. Die Öffnungstage werden dem Aushang beim Haus der Natur und der Homepage des Moorbahnvereins, die neu überarbeitet wird, zu entnehmen sein.

„Wir möchten auch unser Frühstück, das es bisher nur auf Anfrage gab, als regelmäßiges Angebot mit aufnehmen. Das werden wir neu gestalten und bei Bedarf auch vegetarisch zubereiten", weiß Andrea Nack zu erzählen. Und: Zum Tortensortiment gibt es in Zukunft Blech- und Topfkuchen, die Getränkeauswahl wird um Säfte der Marke „Landlust" erweitert. Erstmals finden jetzt auch geführte Wintertouren statt. Will heißen: Die Lokführer gehen mit Besuchern ins Moor, anschließend gibt's Deftiges – Rouladen, Schnitzel oder Grünkohl.

Am 28. Februar besteht das Café offiziell zehn Jahre. Entstanden ist es aus rein ehrenamtlichem Engagement. „Wir sind klein angefangen. Ich war zuerst allein hier. Da ging es nur mal um eine Tasse Kaffe, dann kam ein Stück Kuchen hinzu. Das kam sehr gut an. Schnell hat sich alles weiter entwickelt, so wie das ganze Moorbahnprojekt hier", erinnert sich Cor Voet.

Die ersten Kuchen wurden noch umsonst von Tister Frauen gebacken, inzwischen gibt's einen Obolus für die Zutaten. „Die Arbeitszeit berechnen wir nicht. Uns verbindet die Liebe und Leidenschaft zu diesem Projekt, wir sind einfach die Moorbahnfrauen", gibt Martina Hauschild zu verstehen, die von Anfang an mit dabei ist.

Ebenso Andrea Nack, die sich auf ihre neue Herauforderung als „Cafémanagerin" sehr freut. Überhaupt kennzeichnen Fröhlichkeit und ein harmonisches Miteinander die 16-köpfige Truppe aus Kuchenbäckerinnen und Servicekräften. Auch etliche junge Frauen sind im Einsatz. Die 18-jährige Alena Nack ist eine von ihnen. Sie arbeitet nicht nur im Service, sondern backt auch fleißig Torten. Gern probiert sie neue Kreationen wie ihre Birnen-Mohn- oder Heidelbeer-Zitronentorte aus.

Zum beliebten Stammsortiment der Backwerke zählen auch die Friesentorte von Helga Matthies, der Apfel-Schmandkuchen von Regina Drösemeyer und die Friesentorte von Andrea Nack. Sie sind versierte Bäckerinnen, die seit jeher dabei sind und damals dem Aufruf von Cor Voet nach „lauf- und backfreudigen, gut gelaunten Damen" für den Cafébetrieb gefolgt waren.

Alle Mitarbeiter sind zu einem eingeschworenen Team geworden, das die Devise eint: „Lob und Zufriedenheit der Gäste sind der beste Lohn für alle Mühen." Das Café ist unter Telefon: 04282/911511 zu erreichen. (hm)