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Freitag, 23.06.2017

Schauturnen des VfL: Teilnehmer zeigen imposanten Querschnitt

Rappelvoll war Sonntagnachmittag die Turnhalle der KGS. Grund: Das beliebte, im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfindende Schauturnen des VfL Sittensen. Dann zeigt die Abteilung Turnen des über 2.500 Mitglieder zählenden Vereins einen Querschnitt von dem, was sie zu bieten hat. Mit über 1.000 Sportlern jeder Altersgruppe ist sie die größte Sparte des VfL. Und das Programm konnte sich wieder sehen lassen. „Turnen ist viel mehr als nur einfach Handstand-Überschlag. Es gibt ganz viele verschiedene Formen", machte denn auch VfL-Vorsitzender Dieter Höper in seiner Begrüßung deutlich.

Und das stellten die Turnbegeisterten einmal mehr unter Beweis. Das Motto lautete: „In 80 Minuten um die Welt." Das Publikum erlebte auf dieser sportlichen Weltreise ein wahres Bewegungsfeuer. „Socke und Max" begleiten die Zuschauer höchst unterhaltsam als Rabe und Bär verkleidet. Jedem Land, in dem Station gemacht wurde, war eine Turnvorführung zugeordnet - inklusive landestypischen Details, sei es als Accessoires, Bekleidung oder Schminke in den Gesichtern.

Los ging's in Deutschland, genauer gesagt in Bayern. Zu typisch bajuwarischen Gassenhauern zeigten die Einradkids, wie sicher sie ihre einrädigen Gefährte beherrschen. Schlag auf Schlag ging's weiter. Die Reise führte zum Südpol, auf die Weltmeere, nach Irland, Mexiko, in die USA, nach Schweden, Argentinien, in die Niederlande und nach Brasilien.

Die kleinsten Turner führten im Tierkostüm, als Pirat oder Pipi Langstrumpf an der Hand ihrer Eltern ihre ersten kleinen Tänze auf, Kinder im Vorschulalter sprangen mal mit mehr, mal mit weniger Unterstützung von Übungsleitern auf Kästen und Trampolins, junge Mädchen im Teenageralter demonstrierten als „Cheerleaderinnen" beeindruckende Gelenkigkeit mit Sprüngen, Überschlägen und Haltefiguren, eine Frauengruppe stellte mit einem Ball, zwei Sticks und motivierender Musik eine Mischung aus Trommeln, Bewegung und Rhythmus vor, eine andere zeigte im Piratendress, dass bei Step-Aerobic Koordination gefragt ist.

Dass Tanzen auch die Fitness ankurbelt, belegten die „Zumba-Damen" zu mitreißender Musik, ein prägnantes Merkmal dieser beliebten Trendsportart. Nahtlos ging es danach zum Finale über, wobei sich alle Teilnehmer beim gemeinsamen „Zumba-Tanzen" von den Zuschauern verabschiedeten. Und: Wenngleich die Anzahl der weiblichen Turnaktiven überwog, stellte auch eine reine Jungengruppe eindrücklich unter Beweis, dass sie ebenso gelenkig daher kommen kann.

Mit dabei waren auch der Fanfaren- und Spielmannszug des VfL, die den Nachmittag musikalisch umrahmten.

Das Schauturnen belegte erneut, dass körperliche Betätigung im Verein nicht nur viel Freude bereitet, sondern auch dazu beiträgt, die motorischen und koordinativen Fähigkeiten zu verbessern und zu fördern. Und der eine oder andere Zuschauer gelangte vielleicht auch zu der Erkenntnis, dass Turnen in Gemeinschaft eine durchaus gewinnbringende Beschäftigung sein kann. (hm)