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Montag, 26.09.2022

Unfallzahlen 2016: Gefahrenstellen sollen entschärft werden

Rund 30 Verkehrsexperten aus dem Landkreis Rotenburg trafen sich jüngst im Besprechungsraum der Polizei in Rotenburg zur diesjährigen Unfallkommission. Nachdem der Leiter der Polizeiinspektion, Burkhard Klein, die Gäste begrüßt hatte, stellte Verkehrssicherheitsberater Christoph Steinke die Unfallzahlen des Jahres 2016 vor. "Wir haben einen leichten Anstieg der Verkehrsunfälle im Landkreis, es wurden im vergangenen Jahr aber deutlich weniger Personen bei Unfällen verletzt. Weiterhin ist der Anteil an Wildunfällen außerordentlich hoch", so sein Fazit.

Anschließend wurde die Entwicklung an den Unfallhäufungsstellen des Jahres 2015 betrachtet. Sämtliche zur damaligen Zeit verabredeten Maßnahmen führten zu einer deutlichen Reduzierung der Unfälle, teilweise waren an diesen Schwerpunkten gar keine Verkehrsunfälle mehr zu verzeichnen.

Ein ähnliches Ergebnis wünschen sich die Experten der Verkehrsämter des Landkreises und der Stadtverwaltungen, der Straßenmeistereien, des ADAC und der Verkehrswacht sowie der Polizei auch an den Unfallhäufungsstellen 2016. Es wurden die Gefahrenstellen im Landkreis begutachtet, an denen sich im vergangenen Jahr mehr als fünf Verkehrsunfälle oder mehrere Unfälle mit Personenschäden ereignet hatten.

Veränderungen von Beschilderungen, Fahrbahnmarkierungen oder die Überprüfung der Leistungsfähigkeit von Ampelanlagen und deren Schaltungen, aber auch eine Intensivierung der Verkehrsüberwachung sollen zu einer Reduzierung des Unfallgeschehens führen und die Gefahrenstellen entschärfen.

"Insbesondere der Faktor Mensch und die Ablenkung im Straßenverkehr darf dabei nicht außer Acht gelassen werden", erklärte Inspektionsleiter Klein in seinem abschließenden Statement.

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