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Freitag, 24.11.2017

FeG: Bilderausstellung von Gisela Wichern offiziell eröffnet

Gisela Wichern malt, was ihr wichtig ist. Über ihre Bilder möchte sie von ihrem Glauben erzählen. „Ich bin ein Mensch, der über Bilder denkt und fühlt", sagt die Sittenserin. Mit ihren neuesten Werken hat sie sich mit dem Thema „Zeit und Ewigkeit" auseinandergesetzt und Bilder zu Texten aus der Offenbarung des Johannes gemalt.

Eine schwierige Materie mit der allgemein viele Fragen verbunden sind. Denn: Die Offenbarung wird auch die Apokalypse des Johannes genannt. Das Bibelbuch enthüllt Dinge, die vorher verborgen waren und offenbart Ereignisse, die erst lange nach dem Schreiben der Offenbarung eintreten würden.

Über Bibelvorträge ist Gisela Wichern zu diesem Thema gekommen. Das verriet sie am Sonntagmittag bei der offiziellen Eröffnung ihrer Ausstellung in den Räumen der Freien evangelischen Gemeinde, die bis Ende November dort jeweils am Sonntag nach dem Gottesdienst und am Mittwoch während des offenen Cafés Mittendrin (15 bis 18 Uhr) sowie nach Vereinbarung zu sehen ist.

Pastor Ralf Schöll führte mit der Künstlerin ein ausführliches Interview, um den Besuchern einen Zugang zu den Bildern zu ermöglichen. „Die Offenbarung ist verworren. Ich wollte besser sehen und verstehen lernen, was da vor sich geht", erläuterte Wichern. In ihren Werken hat sie sich auf den Thronsaal konzentriert, den Johannes in seiner Offenbarung sieht. „Er stellt als goldener Punkt die Mitte jedes Bildes dar", so Wichern.

Schnipsel aus alten Andachtsbüchern, der Palmwedel als Zeichen für Märtyrer, die jeweils sieben Siegel, Posaunen, Zornesschalen, die zehnsaitige Harfe oder der Baum des Lebens sind ebenfalls in den Exponaten zu finden. Sie sind der Malerin zufolge bewusst hell gehalten, „denn was aus dem Thronsaal heraus kommt, soll Klarheit und Gnade bringen, auch in der letzten Zeit des Lebens."

Für die Freie evangelische Gemeinde haben die Bilder der Offenbarung laut Pastor Schöll eine besondere Bedeutung. Daher sind sie kombiniert mit einer Predigtreihe. Im letzten Gottesdienst dazu am 26. November geht es um das Thema „Zeit und Ewigkeit."

Gisela Wichern stellt in dieser Ausstellung aber auch ihre Vielseitigkeit unter Beweis, denn sie zeigt zudem Bilder aus ihrer Buch- und Ikonenmalerei. (hm)