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Dienstag, 19.10.2021

„Goldener Hecht“ für Moorbahnverein

Große Freude im Verein Moorbahn Burgsittensen. Denn: Im Rahmen des „14. Tag der Oste" der Arbeitsgemeinschaft Osteland in Elm wurde ihm der Kulturpreis „Goldener Hecht" in der Kategorie Natur verliehen. In einem festlichen Rahmen mit 150 geladenen Gästen aus der Osteregion überreichte der Vorsitzende der Osteland AG, Claus List, die Auszeichnung, die mit einem Preisgeld von 500 Euro dotiert ist, an den ersten Vorsitzenden Andreas Schwanholt, der die Bronzestatue, die im Volksmund auch „Oste-Oscar" genannt wird, sichtlich gerührt ob der Würdigung seines Lebenswerkes entgegen nahm.

Zuvor hatte  Christel Mix in ihrer Laudatio für die Preisverleihung in der Kategorie Natur plädiert. Sie würdigte die zahlreichen Aktivitäten des Moorbahnvereins: „Er hat sich um das Osteland verdient gemacht." Im Text der Verleihungsurkunde heißt es außerdem: „Die Mitglieder des Vereins haben sich stets klare Ziele gesetzt und durch differenzierte ehrenamtliche Aufgabenteilung, immer den Natur- und Vogelschutz im Blick, attraktive Ergebnisse erzielt, die man bei einem Besuch des Tister Bauernmoores sehen und erleben kann."

In seiner Dankesrede lobte Schwanholt die ehrenamtliche Mitarbeit seiner Mitglieder und die gute Zusammenarbeit mit dem Landkreis, ohne die das Projekt Moorbahn nicht zu schaffen sei und dankte den Verantwortlichen der Osteland AG sowie dem Stifter des Preises, Dirk Tiedemann aus Tostedt, für diese besondere Auszeichnung.

Der Moorbahnverein nahm mit den Mitgliedern Jürgen Otten (zweiter Vorsitzender), Friedhelm Gahlau (Kassenwart) und Hans-Günther Beuck (Buchautor) an der Festveranstaltung teil.

Die Osteland AG ist ein Zusammenschluss nahezu sämtlicher Gemeinden, Heimat-, Touristen- und Bootsvereine von der Quelle bis zur Mündung. Diese Gemeinschaft fühlt sich der Pflege des Kulturgutes, des Natur- und Landschaftsschutzes, eines sanften Tourismus sowie regionaler Besonderheiten entlang des Flusses verpflichtet. Alljährlich verleiht sie in sieben Kategorien den "Goldenen Hecht" an verdiente Mitbürger, die die Ziele der Osteland AG in herausragender Weise verwirklichen.

Der "Goldene Hecht" ist eine Bronzestatue auf einem Holzsockel. Sie stellt den Kopf eines Hechtes mit Flügeln und goldener Krone dar. Diese Figur geht auf eine Sage um eine Königstochter zurück, deren Krone einst in der Oste versank und der ein Hecht zur Hilfe kam. Im Ort Hechthausen, in dessen Wappen dieser Hecht auch verewigt ist, wurde 2004 zuerst dieser symbolische Preis verliehen.

Weitere Preisträger 2018 sind Laura Martin, Selsingen, Kategorie Wirtschaft, Jugend: Musikschule an der Oste, Hemmoor, Kultur: Dirk Ludewig, Drochtersen, Geschichte: Heiko Völker, Otterndorf, Kulturtourismus: Frank Auf dem Felde, Osten, Dorfleben: Ewald Sölter, Drochtersen-Dornbusch.

In Zukunft will der Moorbahnverein Burgsittensen seinem "Goldenen Hecht" einen Ehrenplatz im Café des Hauses der Natur zuweisen.

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