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Mittwoch, 24.10.2018

CDU nominiert Sören Wallin

Der CDU-Gemeindeverband Sittensen hatte gestern zu einer besonderen Mitgliederversammlung geladen. Denn: Aus drei Bewerbern galt es, den Kandidaten für die Samtgemeindebürgermeisterwahl zu nominieren.

Neben Diplom-Kaufmann (FH) Lars Hollmann aus Tiste und dem Verwaltungsfachangestellten Stefan Miesner aus Wohnste hatte sich auch Volljurist Sören Wallin aus Lautenthal im Harz beworben.

Laut Statuten der CDU werden Kandidaten in einer Urwahl, also von der Basis bestimmt. Somit trafen sich in der vollbesetzen Lindenstube des Landgasthauses 'Zur Alten Linde' in Hamersen insgesamt 44 wahlberechtigte Mitglieder sowie zahlreiche Gäste.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden Hans-Heinrich Ehlen hatte jeder Bewerber die Gelegenheit, sich persönlich vorzustellen. Kurzvitas der Bewerber waren bereits im Vorfeld an die Mitglieder versandt worden. Im Anschluss nutzten die Mitglieder ausgiebig die Gelegenheit, Fragen zu stellen.

Im ersten Wahlgang unterlag Lars Hollmann deutlich, aber auch die weiteren Bewerber konnten nicht auf Anhieb die erforderliche, absolute Mehrheit erzielen. Den daraufhin notwendigen, zweiten Wahlgang entschied Sören Wallin gegen Stefan Miesner klar für sich.

Mit 64,3 Prozent zu 35,7 Prozent der abgegebenen Stimmen wusste er die Mehrheit der Mitglieder des CDU-Gemeindeverbandes hinter sich zu vereinen. "Wir haben jetzt ein klares Mitgliedervotum und können mit Sören Wallin geschlossen in den Bürgermeisterwahlkampf starten", so Hans-Heinrich Ehlen.

Wallin stammt gebürtig aus dem Nachbarlandkreis Stade, ist 34 Jahre alt, verheiratet und ausgebildeter Volljurist mit dem Schwerpunkt 'Öffentliches Recht'. Seit über sieben Jahren arbeitet er im höheren, nicht-technischen Dienst, davon mehr als fünf Jahre an der Technischen Universität (TU) Clausthal.

Außerdem ist Wallin rechtsberatend tätig. Dabei stehen insbesondere das Baurecht, Vergaberecht und das Umweltrecht im Fokus. Seine Heimatverbundenheit war ausschlaggebend, den Hut in den Ring zu werfen. Nach Mitteilung der CDU ist es für Sören Wallin selbstverständlich, dass der Bürgermeister in seiner Samtgemeinde leben muss. Allein dadurch würden die öffentlichen Interessen zu seinen persönlichen Interessen werden.

Für Wallin ist die ausreichende Versorgung mit Krippen-, Kita- und Kindergartenplätzen ebenso wichtig wie die einer guten, schulischen Ausbildung. Die gewerbliche und wohnliche Entwicklung sowie die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung und der Ausbau des ÖPNV stehen bei ihm ebenso auf der Agenda. Auch möchte er dazu beitragen, dass neben den Einkaufsmöglichkeiten die kulturellen wie auch freizeitlichen Angebote vielfältig sind.

In seiner Vorstellung ging er besonders auf die Samtgemeindeentwicklung ein und machte deutlich, dass eine solide Haushaltsführung Grundlage seiner Arbeit sei und die Mitgliedsgemeinden nicht über Gebühr durch die Samtgemeindeumlage belastet werden dürften. Zukünftige Investitionen wie der Rathausneubau dürften sich daher nur im klar abgesteckten Finanzvolumen bewegen.

Schließlich steht beim CDU-Samtgemeindebürgermeisterkandidaten „das Finden und Nutzen von Fördermöglichkeiten" besonders im Blickfeld. Nicht nur dafür gelte es, eine enge und konstruktive Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit dem Landkreis Rotenburg anzustreben.

CDU-Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter Dr. Marco Mohrmann ließ es sich nicht nehmen, dem frisch gekürten Kandidaten zu gratulieren und ihm die Grüße des Kreisverbandes zu überbringen. Auch Aktuelles aus dem Landtag wusste er noch zu berichten.

Foto: Dr. Marco Mohrmann (links) und Hans-Heinrich Ehlen (rechts) mit dem frisch gekürten CDU-Samtgemeindebürgermeisterkandidaten Sören Wallin.

 

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