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Donnerstag, 15.11.2018

Ideenwerkstatt zum Wohnen im ländlichen Raum

Der sogenannte „ländliche Raum", zu dem auch die Börde Sittensen gezählt wird, ist in vielerlei Hinsicht im Wandel begriffen. Dazu gehört auch das immer mehr an Bedeutung zunehmende Thema „Wohnen für alle Generationen." Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Sittensen hat sich dem nun auf Anregung von Gemeindemitglied Thomas Liebscher ebenfalls angenommen.

Diakon Jochen Gessner und Pastor Andreas Hannemann haben den Ball aufgenommen und wollen das Thema ins Gespräch bringen. Daher laden sie alle Interessierten aus der Börde und gerne auch darüber hinaus am Freitag, 26. Oktober, 19.30 Uhr, zu einer Ideenwerkstatt im Gemeindehaus in der Scheeßeler Straße ein.

Damit wollen die Initiatoren „den Wünschen unserer Einwohnerinnen und Einwohner in Bezug auf ihr Wohnen" nachspüren. Mit dabei ist auch Peter Meißner, Leiter der Initiative Gemeinwesendiakonie im Haus Kirchlicher Dienste Hannover, der ein kurzes Einführungsreferat über verschiedene Projekte an anderen Orten halten wird und den Abend auch mit „Stammtischgesprächen" begleitet.

Denn: Alle Gäste dürfen gemeinsam aktiv werden. Sie sitzen an kleinen „Stammtischen" und sammeln zu unterschiedlichen Fragestellungen Ideen. An jedem Tisch hält ein „Moderator" die Ergebnisse fest.

Um möglichst viele Anregungen zu bekommen, können die Plätze gewechselt werden, so dass die Teilnehmer von verschiedenen Gedankengängen profitieren und sich austauschen können. Wichtig ist den Initiatoren, dass alle Generationen ihre Wünsche und Ideen zum Wohnen im ländlichen Raum einbringen.

Daher hoffen sie auf eine große Beteiligung aus den unterschiedlichen Altersgruppen. Ziel ist es, herauszufinden, ob die Zeit für ein Projekt in der Börde reif ist, in dem die unterschiedlichen Wohnbedürfnisse bedacht werden.

„Eine Ideenwerkstatt ist immer ergebnisoffen. Wir können noch nicht wissen, was am Ende des Abends herauskommen wird. Das hängt ganz davon ab, was und wie sich die Menschen einbringen", geben Gessner und Hannemann zu verstehen.

Sie haben noch kein konkretes Projekt im Kopf. „Was vor Ort entsteht, kann nur von den Bewohnerinnen und Bewohnern beantwortet und entwickelt werden. Vielleicht ein Modell, das Strahlkraft gewinnt und in bestehenden Wohneinheiten, Neubauten, Straßenzügen oder gar in ganzen Modelldörfern Gestalt nehmen kann."

Die Sittenser Kirchengemeinde ist auch Projektgemeinde der Initiative Gemeinwesendiakonie der Hannoverschen Landeskirche. Im Rahmen dieser Initiative hat sich das Projekt „Haus des Lebens" entwickelt. „Das Haus des Lebens ist unsere Börde", weiß Gessner noch anzumerken. „Wir wollen die Menschen der Börde zusammenbringen und helfen, das riesige Potential dort zutage zu fördern." Die Ideenwerkstatt lehnt sich an dieses Projekt an. (hm)

Foto: Diakon Jochen Gessner (links) und Pastor Andreas Hannemann hoffen auf viele Interessierte, die das Thema bewegt und die daher an der Ideenwerkstatt teilnehmen wollen.

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