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Dienstag, 20.08.2019

Einbürgerungsfeier im Kreishaus

34 neue Mitbürgerinnen und Mitbürger aus zwölf Ländern haben im Kreishaus ihre Einbürgerungsurkunden von Landrat Hermann Luttmann und dem Bundestagsabgeordneten Oliver Grundmann erhalten. Die Männer, Frauen und Kinder, bekamen in Anwesenheit von Vertretern des Kreistags, des Integrationsbeauftragten und von Freunden und Verwandten ihre Urkunde überreicht. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von einem Blechblasquartett der Kreismusikschule. Neben klassischen Stücken wurde auch die deutsche Nationalhymne gespielt.

Mehrmals vertreten waren die Herkunftsländer Türkei (10), Polen (7), Großbritannien (3), Rumänien (3), Ukraine (3) und Afghanistan (2). Aus Indien, Kroatien, Russland, Serbien, Sri Lanka und Thailand wurde jeweils eine Person eingebürgert.

Zu Beginn begrüßte der Landrat die Neubürgerinnen und Neubürger, beglückwünschte sie zu ihrer Entscheidung zur Einbürgerung und dazu, erfolgreich das Einbürgerungsverfahren abgeschlossen zu haben.

Im Anschluss sprach der Bundestagsabgeordnete Oliver Grundmann und stellte heraus, dass Deutschland ein wiedervereinigtes Land mit Geschichte, mit Licht und Schatten sei. Diesen Zwiespalt habe Helmut Kohl, Kanzler der Wiedervereinigung, in einer Bundestagsrede passend zusammengefasst, „Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten."

Im Herzen Europa gelegen, hätten die Deutschen mit Fleiß, Disziplin, Ehrgeiz und Wissbegierde in den letzten Jahrzehnten Wohlstand geschaffen und seien zu Exportweltmeistern aufgestiegen. Grundlage allen Erfolgs seien die Verfassung und das Grundgesetz. Darin sei festgelegt, dass niemand aufgrund seines Geschlechtes, Abstammung, Rasse, Sprache, Heimat und Herkunft, Glaubens, religiösen oder politischen Anschauungen oder aufgrund einer Behinderung benachteiligt werden dürfe. Viele Menschen auf der Welt gingen für solche Grundrechte auf die Straße, die nicht hoch genug geschätzt werden könnten.

Mit der Staatsbürgerschaft erlangen die Anwesenden auch das Wahlrecht. Grundmann rief dazu auf, dieses zu nutzen und an der Europawahl am 26. Mai teilzunehmen. Daneben appellierte er an die Männer, Frauen und Kinder, sich mit ihrer ganz persönlichen Geschichte und ihren individuellen Eigenschaften und Fähigkeiten in die Gemeinschaft einzubringen und so eine Stütze der Gesellschaft zu werden.

Nach dem Grußwort erhielten die Männer und Frauen von Luttmann und Grundmann ihre Einbürgerungsurkunden und das Grundgesetz. Jede Neubürgerin und jeder Neubürger gab das Bekenntnis ab, das Grundgesetz und die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland zu achten und alles zu unterlassen, was ihr schaden könnte.

Foto: Die Neubürgerinnen und Neubürger mit ihren Urkunden, Oliver Grundmann, Landrat Hermann Luttmann, Kreistagspolitikern und dem Integrationsbeauftragten des Landkreises.

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