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Montag, 26.08.2019

„Freizeit für Zuhause" im Gemeindehaus

Zum zweiten Mal hat die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Sittensen im Gemeindehaus vom 29. Juli bis 3. August ein Summer Day-Camp für acht- bis 14-jährige Kinder aus der Kirchengemeinde durchgeführt. Die Leitung hatten wieder Joschua Dreyer und Tjorven Kittler-Tietjen übernommen. Insgesamt war ein Team aus zwölf ehrenamtlichen, jugendlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen sowie ein Küchenteam aus sechs Erwachsenen beteiligt.

Wie im vergangenen Jahr standen etliche begeisterte Kinder am Montagmorgen vor der Tür des Gemeindehauses. Betreut wurden sie dabei von zwölf freiwilligen Jugendlichen, die diese „Freizeit für Zuhause" in den vorherigen Wochen fleißig vorbereitet hatten. Jeden Morgen gab es für die Kinder die Möglichkeit, mit den Jugendlichen gemeinsam zu frühstücken, bevor um 9.30 Uhr das Programm begann.

Nach einem morgendlichen Warm up ging es in die "Gedankenwerkstatt." Dabei setzten sich die Kinder in Kleingruppen mit christlichen Themen auseinander, die sie im Alltag beschäftigen und über die sie möglicherweise noch nicht so intensiv nachgedacht haben. Es ging beispielsweise um die Themen Vorurteile und Oberflächlichkeit sowie Angst, Stress und Druck im täglichen Leben und das Aufwachsen mit sozialen Medien.

Anschließend ging es in verschiedene Hobbygruppen, in denen sich die Kinder in ihren Lieblingsaktivitäten ausleben oder auch etwas Neues ausprobieren konnten. Von Fußball und Mölkky über Kekse backen und Cocktails mixen bis hin zu kreativen Angeboten wie Batiken von T-Shirts und Malen von Henna-Tattoos wurde alles angeboten. Der Kreativität der Workshops waren keine Grenzen gesetzt.

Nach „getaner Arbeit" gab es ein wohlverdientes Mittagessen. Freiwillige Helfer bereiteten es für jeden Tag vor. Das Nachmittagsprogramm gestaltete sich wetterbedingt ganz unterschiedlich. Während bei bestem Wetter eine Fahrradrallye durch Sittensen, ein Besuch im Freibad und eine Wasserolympiade im Kirchpark auf dem Programm standen, konnte man bei schlechterem Wetter auf kleinere Minispiele bei „Schlag den Mitarbeiter" zurückgreifen. Sogar das Ausweichen in die Räume der Freien evangelischen Gemeinde war möglich. Dort fand ein richtiges Kriminalspiel statt.

Von Montag bis Donnerstag dauerte das Tagesprogramm. Die Kinder gingen zumeist glücklich und kaputt nach Hause. Am Freitag hingegen stand ein weiteres Highlight der Freizeit an: Nach einem ausgiebigen Grillen und Geländespiel machten sich alle im Gemeindehaus bettfertig.

Nach einer Woche mit vielen tollen Erlebnissen, unzähligen „Harlem Shakes", vielen gebrochenen Rekorden und interessanten Diskussionen endete das diesjährige Summer Day-Camp am Samstagmorgen mit den zumeist glücklichen, aber auch sehr müden Kindern. Eins war aber auch am Ende ungebrochen: Die Vorfreude aufs nächste Jahr.

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