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Donnerstag, 24.01.2019

Neujahrsempfang der Gemeinde mit zahlreichen Gästen

Zum Jahresbeginn stehen die Neujahrsempfänge an - auch bei der Gemeinde Sittensen. Bürgermeister Diedrich Höyns begrüßte dazu Mittwochabend zahlreiche Gäste im Ausstellungsraum der Wassermühle. „In einer Zeit, in der wir immer atemloser Entwicklungen folgen, ist es umso wichtiger, Momente zu haben, um zur Ruhe zu kommen", wandte er sich an die Anwesenden, die denn auch in entspannter Runde bei einem Glas Sekt, Saft oder Bier angeregt miteinander plauderten – Parteizugehörigkeit spielte an diesem Abend keine Rolle. 

Hans-Joachim Ilmers, Erika Jaschinski und Kerstin Thölke versorgten die Gästeschar – Vertreter aus Politik, Verwaltung, der Kirchen, Wirtschaft, Feuerwehr, Polizei, Vereine, Ärzte sowie der Patenkompanie aus der Fallschirmjägerkaserne Seedorf und Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden, immer wieder aufmerksam mit Getränkenachschub.

Dankesworte gingen an alle, die sich zum Wohle der Gemeinde engagieren: „Sie waren 2018, egal ob beruflich oder ehrenamtlich, ein Teil der Entwicklung in und um Sittensen. Ohne sie und insbesondere ohne solche, die eben nicht nach außen in Erscheinung treten, ist unsere Gemeinde-Gemeinschaft nicht möglich und vor allem nicht machbar. Ein Wir, und das hat sich immer gezeigt, ist die beste Form des Zusammenlebens. Daran lassen sie uns auch im kommenden Jahr weiterarbeiten", gab Höyns als Parole aus.

Der Reigen an Dankesbekundungen ging noch weiter. Der Bürgermeister ließ auch Samtgemeindebürgermeister Stefan Tiemann nicht unerwähnt, der das letzte Mal in dieser  Funktion teilnahm, da er bei der bevorstehenden Samtgemeindebürgermeisterwahl nicht mehr kandidiert. „Ich hoffe, dass viele Bürger teilnehmen und der Wahl damit die Bedeutung geben, die sie verdient", stellte Höyns heraus.

Ebenso scheidet Polizeihauptkommissar Bernd Leitenberger in diesem Jahr nach Erreichen der Altersgrenze aus dem Dienst aus. Beiden galt ein ausdrücklicher Dank für die gute Zusammenarbeit.

Der Bürgermeister ging auf prägnante Punkte ein, die sowohl die Gemeinde als auch die Samtgemeinde in ihrer zukünftigen Entwicklung betreffen. Gegenüber der Stuhmer Straße in Sittensen hat die Gemeinde das erste Drittel für eine Wohnbebauung erworben. Das Bebauungsplanverfahren soll im Laufe des Jahres fertigstellt werden, um dann mit der Erschließung beginnen können.

Zum geplanten Gewerbegebiet an der Lindenstraße müssen laut Höyns noch offene Fragen geklärt werden, bevor es ins Verfahren gehen kann. Die Pläne der Sprecht-Gruppe, im leerstehenden Niedersachsenhof ein Pflegeheim zu errichten, bezeichnete er als „guten Schritt für Sittensen, vor allem im Hinblick auf eine altersgerechte Versorgung mit Pflegeeinrichtun-gen. Ebenso wichtig ist die Frage, wie wir hier künftig wohnen wollen. Eine Veranstaltung der Kirchengemeinden hat gezeigt, wo wir uns einbringen müssen, um darüber neu nachzudenken."

Für das nach wie vor geschlossene Jugendzentrum sollen neue Wege mit neuem Träger und Betreiberkonzept beschritten werden, „um den Ansprüchen der Jugendlichen entgegen zu kommen." Das Vorhaben, die ehemalige Volksbank zu einem Rathaus umzubauen, sei kompliziert, aber die Samtgemeinde könne nun, nachdem das Rechnungsprüfungsamt die Zustimmung für die Beauftragung des Planers erteilt habe, in die verbindliche Planung gehen.

Auch die finanzielle Situation der Samtgemeinde sprach Höyns an: „Natürlich ist es ein Risiko, in die Zukunft zu investieren. Keiner ist in der Lage, mit hundertprozentiger Sicherheit die Entwicklungen vorherzusagen. Tun wir nichts, was Sittensen und die Orte der Börde interessant macht, bekommen wir keinen Zuzug und können unsere jungen Leute nicht halten. Gewerbe und Handel werden nicht in die Zukunft investieren. Das beschleunigt den Rückgang. Und das können wir nicht wollen. Zukunft kostet Geld, Investieren, vor allem im Bereich Infrastruktur, bringt uns nach vorn. Schulen, Kindergärten, Sport und Freizeit, ärztliche Versorgung, Kirchen, Vereine und Verbände, Naherholung und altersgerechtes Leben gehören zusammen, um eine Gemeinde zu entwickeln. Das wollen wir gemeinsam tun und entsprechen finanzieren."

Was das neue Jahr bringt? „Das werden wir 2020 wissen. Wir haben 2018 mit Höhen und Tiefen erlebt und sollten dankbar sein, dass es uns hier im Großen und Ganzen so gut geht wie noch nie", befand Höyns und schloss seine Ansprache mit einem Text von Mutter Teresa. (hm)

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