JavaScript ist in Ihrem Browser deaktiviert! Bitte aktivieren Sie JavaScript für Treffpunkt-Sittensen, da die Seite ansonsten nicht korrekt funktioniert.
Montag, 26.08.2019

Sanierung der Kirche schreitet voran

Die ersten Arbeiten sind geschafft: Die Innensanierung der St. Dionysius-Kirche schreitet voran. Örtliche Handwerksbetriebe und freiwillige Helfer aus der Kirchengemeinde sind fleißig am Werkeln. Wände und Decken im Gewölbe der Kirche haben bereits einen neuen Anstrich bekommen, derzeit wird der Holzfußboden aufbereitet, sprich, die Dielen werden abgeschliffen und danach neu lackiert. Eine Woche lang muss der Fußboden danach trocknen. In dieser Zeit können keine weiteren Arbeiten durchgeführt werden.

Pastor Andreas Hannemann, Bernd Meyer, Vorsitzender des kirchengemeindeeigenen Bauausschusses, der auch als Bauleiter fungiert und Christian Burfeind vom Kirchenvorstand informierten jetzt über den Fortgang der Arbeiten. „Bislang liegen wir ganz gut im Zeitrahmen", freuen sich die Drei. 

Die Kirche steht unter Denkmalschutz. Deshalb ist angestrebt, den Innenraum in seinem ursprünglichen Zustand bestehen zu lassen. Die Wandfarbe war vergilbt, daher wurde sie aufgefrischt. Helligkeit und viel Licht werden die Atmosphäre des Gotteshauses prägen. Dafür sorgt auch ein neues Beleuchtungssystem in LED-Technik, das künftig zentral per Funk oder digital gesteuert werden kann.

Im Zuge dieser Renovierungsmaßnahme wird vorausschauend auch gleich die Veranstaltungstechnik in der St.-Dionysius-Kirche mit überarbeitet. Die Ton- und Videotechnikanlage auf der Orgelempore wird aufgerüstet, dazu gehören auch eine Leinwand und ein lautlos funktionierender Beamer. Außerdem werden in den Seitenschiffen Monitore fest installiert. Zum einen erhalten Gottesdienstbesucher damit einen besseren Blick in den Altarraum, des Weiteren können unter anderem auch Liedtexte angezeigt werden.

Etliche Meter Kabel wurden verlegt. Dazu wurde der Fußboden geöffnet, alle Verkabelungen, die der Beleuchtung oder der Tontechnik dienen, wurden fachmännisch in Mauerwerksfugen oder in Rohre verlegt. Schlitze wurden geschnitten und wieder verputzt. Maler-, Elektro- und Bodenarbeiten sind vergeben worden, unterstützende Handgriffe und vorbereitende Arbeiten werden von freiwilligen Helfern ausgeführt.

„Dieses Zusammenspiel funktioniert hervorragend", lobt Hannemann, der ebenfalls mit Hand angelegt hat. „Ich habe alle Steckdosen in der Kirche abgeschraubt", merkt er mit einem Augenzwinkern an. „Wir können auf einen guten Helferpool zurückgreifen. Ein kurzer Anruf oder eine Mitteilung in unserer WhatsApp-Gruppe reicht", so Bernd Meyer.

Unter seiner Regie verlaufen die Arbeiten, die immer unter Berücksichtigung des Brandschutzes vonstattengehen, reibungslos. Dazu hatte er im Vorfeld jeden Handwerker persönlich angesprochen, dessen Zeitaufwand ermittelt und danach einen klar strukturierten Zeitplan erstellt. Bevor es an die Innenarbeiten gehen konnte, wurden alle 48 Kirchenbänke losgeschraubt und ausgebaut. Sie sind bereits repariert und neu gestrichen worden und bis Ende der Renovierungsarbeiten zwischengelagert.

Die Beleuchtung des Altarraumes ist ein zentraler Punkt. Dazu wurden Strahler eingebaut, die den Bereich geschickt in Szene setzen können. Und sie schaffen gleichzeitig mehr Leselicht. Die bestehenden Kronleuchter sind für die Beleuchtung dadurch verzichtbar und fungieren künftig mehr als Schmuckelement.

Die „Posaunenchor-Empore" hat einen neuen Fußboden bekommen, da die alten Bodenplatten knarrende, störende Geräusche verursacht haben. Die gegenüberliegende Empore mit dem Kinderbereich bekommt einen neuen Teppichboden aus Kugelgarn.

Und schließlich gehört auch die seit Jahren dringend nötige Sanierung der Orgel zum Gesamtpaket der Renovierungsarbeiten. Bis September bleibt die Kirche voraussichtlich geschlossen. Das bringt Folgen für das kirchliche Leben mit sich. So finden die Gottesdienste in der Kapelle am Friedhof statt, Trauungen in den Kirchen benachbarter Gemeinden.

Geplant ist, dass am 1. Advent die Kirchenorgel offiziell wieder in Betrieb geht. Neben Zuschüssen muss die Kirchengemeinde einen großen Teil der Kosten selbst finanzieren. Weitere Spenden sind daher willkommen. Es ist auch möglich, für die Orgelsanierung die Patenschaft von einer oder mehreren der rund 2.000 Orgelpfeifen zu übernehmen.

Helfer zum Einräumen gesucht

Am 3. und 10. August sollen die Bänke wieder in die Kirche eingeräumt werden. Dazu werden noch weitere, freiwillige Helfer gebraucht. Der Arbeitseinsatz beginnt jeweils um 8 Uhr. Für ein Frühstück ist gesorgt. Um besser planen zu können, wird um eine Anmeldung im Kirchenbüro unter Telefon: 042828/1315 oder per Mail: kg.sittensen@evlka.de gebeten.

Die letzten Arbeiten gelten dem Einräumen des losen Mobiliars wie Stühle oder Gesangbücher. Bevor die Technik in Betrieb genommen werden kann, steht noch eine Testphase an. (hm)

powered by webEdition CMS