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Dienstag, 16.07.2019

Instagram-Account für die Samtgemeinde

Gute Öffentlichkeitsarbeit ist für eine Kommune sowohl Bürgerinformation als auch Tourismus- und Standortmarketing. Die Bürger sind jedoch immer mehr auf Facebook, Instagram oder in anderen Netzwerken unterwegs. Das Bespielen und Verstehen von Social Media gehört daher heutzutage zum Kommunikationsmix dazu. Das weiß auch der Wirtschaftsförderer der Samtgemeinde Sittensen, Niklas Teßmann. Er möchte daher für die Samtgemeinde einen Instagram-Account erstellen.

Über das Vorhaben informierte er nun den Ausschuss für Finanzen und Wirtschaftsförderung der Samtgemeinde. Seinen Ausführungen zufolge möchte er die lokalen Unternehmen ebenfalls mit einbinden und hat bereits Gespräche mit dem Wirtschafts-Interessen-Ring geführt. Sie könnten ihm Fotos und Textbausteine schicken, die entsprechenden Posts erstellt er.

Um die Inhalte breit zu streuen, sei ein guter Einsatz der so genannten „Hashtags" wichtig, verdeutlichte Teßmann. Dabei handelt es sich um ein durch das Raute-Symbol markiertes Stichwort, das einem Post oder Tweet eine thematische Zuweisung gibt. Wird ein Schlagwort angeklickt, gelangt man zu Beiträgen, die mit dem gleichen Hashtag versehen sind. Auch der eigene Beitrag ist dann entsprechend zu finden, wenn nach dem Begriff gesucht wird.

Teßmann möchte auch Landschaftsbilder und Aufnahmen von örtlichen Festen und Veranstaltungen veröffentlichen. „Das kann eine coole Sache werden. Wir dürfen den Anschluss an die digitalen Medien nicht verlieren", gab der Wirtschaftsförderer zu verstehen. Seine Idee kam im Gremium durchweg an.

Vorsitzende Nicole Totzek, die dem Ausschuss neu vorsteht, wusste mitzuteilen, dass immer mehr Unternehmen einen Instagram-Account nutzen. „Wir könnten die ansässigen Geschäftsleute mehr pushen und auch den Tourismus zusätzlich bewerben. Das ist ein frischer und moderner Weg", befand sie. Guido Löbbering machte den Vorschlag, perspektivisch einen Bilderwettbewerb einzubinden. Außerdem wies er darauf hin, dass der Account als offiziell deklariert werden müsse, was über einen blauen Haken neben dem Account-Namen erfolgt.

Herbert Osterloh möchte den „Servicegedanken der Samtgemeinde" beachtet wissen und sprach sich dafür aus, auch die öffentlichen Einrichtungen wie Rathaus, Freibad oder Museum mit vorzustellen. Diese Punkte hat Teßmann indes bereits alle mit bedacht. Und er weiß auch, dass ein solcher Account einer regelmäßigen Pflege bedarf: „Man muss aktiv sein. Das schlägt sich auch in den Interaktionsraten nieder. Die Beiträge sollen ja geliked und geteilt werden." (hm)

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