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Mittwoch, 26.06.2019

Keine zweite Spielhalle im Bördeort

Die Betreiber des Shell-Autohofes Sittensen, die Shell Deutschland Oil Gmbh, würde gern eine kleine Spielstätte mit Geldspiel- und Unterhaltungsgeräten in den nicht mehr benötigten Restaurant-Räumlichkeiten einrichten. Aufgrund des veränderten, nämlich verkürzten Aufenthaltsverhalten der Lkw-Fahrer soll ein neues Gastronomiekonzept umgesetzt werden, da ein großes Bedienrestaurant nicht mehr tragfähig sei.

Aber: Laut der gesetzlichen Vorgaben muss zwischen Spielhallen ein Mindestabstand von 100 Metern eingehalten werden. Der Abstand zur vorhandenen Spielstätte im dortigen Gewerbegebiet beträgt aber nur 98,62 Meter. Die Betreiber haben nun bei der Gemeinde Sittensen eine Ausnahmeregelung von den Mindestabständen beantragt.

Durch eine Verordnung könnte eine Verringerung beschlossen werden. Der Rat hat sich bei drei Enthaltungen jedoch dagegen ausgesprochen. „Wir brauchen keine zweite Spielhalle", so der allgemeine Tenor. Bürgermeister Diedrich Höyns sieht das Begehr ein Stückweit differenziert: „Es hat auch etwas mit Wirtschaftsförderung zu tun." „Wir sind rechtlich nicht gezwungen, Grenzabstände zu verringern", befand Klaus Huhn. Guido Löbbering fasste die Ablehnung als „moralische Entscheidung" zusammen. (hm)

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