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Sonntag, 21.04.2019

Sportpark VfL: Forschungsprojekt in Aussicht

Einen Sachstand zum geplanten Sportpark-Projekt des VfL Sittensen gab Egbert Haneke vom Kompetenzteam im Rahmen der Mitgliederversammlung ab. Seinen Worten zufolge sind die Förderanträge für den Bau der C-Sportanlage und des Kleinspielfeldes bei der KGS, jeweils mit Kunstrasenplatz, bewilligt worden. Weitere Sondermittel seien in Aussicht gestellt.

Außerdem vermeldete er nicht ohne Stolz ein „groß angelegtes Projekt", das sich in Zusammenarbeit mit dem niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz ergeben habe. Seinen Worten nach geht es dabei um ein europaweit erstes Forschungsprojekt im Zusammenhang mit Kunstrasenplätzen und deren Umweltverträglichkeit im Hinblick auf Mikroplastikaustrag.

Drei Bundesländer werden daran beteiligt sein. Ebenso sind zwei namhafte Unternehmen von Kunstrasen- und Filterherstellern involviert. Durch dieses Umweltprojekt können laut Haneke nicht unerhebliche Fördergelder generiert werden. Auch die aktuelle Mikroplastikdiskussion könne damit entkräftet werden. Es ist eine Referenzanlage von ökologisch-nachhaltiger Bedeutung geplant, die Sittensen einen besonderen Status verschaffe.

Der Freiflächenplaner Prof. Dirk Junker von der Universität Osnabrück wird mit seinen Studierenden an einem Gestaltungswettbewerb mitwirken. Die Gemeinde Sittensen lobt einen Preis für den besten Entwurf aus, den eine Jury auswählen wird. Die Ergebnisse werden im Rahmen eines Sommerfestes am 21. Juni öffentlich vorgestellt. Auf Grundlage des ausgewählten Entwurfes sollen die Planungen fortgesetzt werden.

Die Studenten kommen am 27. März nach Sittensen, um sich mit den Projektverantwortlichen zu treffen und sich vor Ort ein Bild zu verschaffen. Interessierte Bürger dürfen gern in der Zeit von 9 bis 12 Uhr persönlich dort vorbeischauen und auch  Ideen mit einbringen.

Bürgermeister Diedrich Höyns freut sich mit dem VfL über den neuen „Ruck", der durch den Verein gehe. Im Hinblick auf das geplante Sportparkprojekt wies er jedoch auch auf geltendes Planungsrecht hin, das berücksichtigt werden müsse. Unter anderem seien Lärm-, Licht- und Verkehrsgutachten erforderlich.

„Ich bin aber optimistisch, dass eine gute Reglung gefunden kann. Inwieweit der zeitliche Rahmen umgesetzt werden kann, wird sich zeigen. Und was Zuschüsse angeht, sind auch nur solche gemeint, keine Kostenübernahme. Auch eigene Leistungen müssen eingebracht werden. Es ist aber eine super Zukunfts-Aussicht aufgestellt, die gut für Sittensen ist", wandte sich Höyns an das neue Vorstandsteam. (hm)

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