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Samstag, 24.08.2019

15 Unfallstellen auf dem Prüfstand

Die Expertenrunde der Unfallkommission des Landkreises Rotenburg hat sich im Hause der Polizeiinspektion mit den Unfallhäufungsstellen und -linien aus dem zurückliegenden Jahr beschäftigt. Polizeihauptkommissar Michael Holsten und seine Mitarbeiterin Heike Mahnke vom Sachgebiet Verkehr der Polizeiinspektion Rotenburg hatten im Vorfeld das Unfallgeschehen der letzten zwölf Monate analysiert und im Kreis von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Straßenverkehrsbehörde des Landkreises, der Straßenbaulastträger, der Verkehrswachten aus Rotenburg und Bremervörde-Zeven, des ADAC und der Polizei präsentiert.

Insgesamt ereigneten sich im Landkreis Rotenburg 2018 5.532 Verkehrsunfälle - davon 629 auf der Hansaline A1 zwischen den Anschlussstellen Posthausen und Rade. Dabei wurden zwölf Menschen getötet, 154 erlitten schwere, 891 leichte Verletzungen. Aus allen Unfallstellen kristallisierten sich insgesamt 15 Bereiche heraus, die im Laufe der Veranstaltung als Brennpunkte behandelt wurden.

Im Nordkreis, dem Zuständigkeitsbereich des Polizeikommissariats Bremervörde, nahm die Expertenrunde vier Unfallstellen unter die Lupe. Das waren die Einmündungsbereiche Neue Straße/Hafenstraße, Gnarrenburger Straße/Birkenweg, Wesermünder Straße/Waldstraße und die Kreuzung Wesermünder Straße/Gewerbering/Industriestraße.

Im mittleren Bereich des Landkreises rund um Zeven und das dortige Polizeikommissariat hatte das Sachgebiet Verkehr ebenfalls vier Unfallstellen herausgefiltert. Dort waren es die Einmündungsbereiche der B 71 und der K 130 in Brauel, Kivinanstraße/Labesstraße, die Kreuzung Frankenbosteler Straße/Wiersdorfer Kamp/Zum Tannenkamp und ein Streckenbereich der Landesstraße 131 in der Gemarkung Elsdorf.

Im Südkreis, in dem die Polizeiinspektion mit ihren fünf Polizeistationen zuständig ist, standen folgende sieben Punkte auf der Tagesordnung: 1. Einmündung der B 75 und der K 224 in der Gemarkung Veersebrück, 2. Kreuzung Glockengießer Straße/Nödenstraße, 3. Kreisverkehr an der Verdener Straße, 4. Bullenseekreuzung auf der B 440, 5. Kreuzung B 215/K205 in der Gemarkung Ahausen, 6. Kreuzung B 75 (Bremer Straße)/ K 237 (Everinghauser Straße)/ Alte Dorfstraße in der Gemarkung Sottrum und 7. der Zubringer der B 75 auf die A 1 in Fahrtrichtung Hamburg.

Beschlossen wurden für die einzelnen Punkte verkehrliche Maßnahmen, die zukünftig zur Entschärfung der Gefahrenstellen beitragen können. So sollen beispielhaft an der Einmündung der Kreisstraße 130 in Zeven-Brauel ein beidseitiges Stopp-Schild und eine Haltelinie als Sofortmaßnahme ersten Erfolg bringen. Mittelfristig wird an dieser Stelle ein Umbau angeregt, bei dem der Radverkehr wieder über die Verkehrsinsel geführt wird.

An anderen Stellen werden Ampelregelungen, die Griffigkeit der Fahrbahnbeläge und das Geschwindigkeitsniveau überprüft. In den nächsten Wochen wird sich die Kommission an besonders schwierigen Punkten noch einmal vor Ort treffen und über Maßnahmen befinden.

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