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Sonntag, 23.02.2020

Marktplatzgestaltung: Studenten sollen Ideen entwerfen

Dass der Marktplatz in Sittensen einer Neugestaltung bedarf, um dem Bereich wieder mehr Aufmerksamkeit und Belebung zukommen zu lassen, darüber herrscht inzwischen Einigkeit – sowohl in den politischen Gremien als auch bei der Verwaltung.  Auch interessierte Bürger und der Verein Zukunft Börde Sittensen beschäftigen sich seit geraumer Zeit mit diesem Thema. Wie die Gestaltung des Areals aussehen könnte und wie mit der historischen Bausubstanz - Alte Apotheke oder Henkis-Haus - dort umgegangen werden soll, darüber gibt es indes verschiedene Ansichten.

Nun soll ein Ideenwettbewerb mit Studenten der Hochschule Osnabrück durchgeführt werden. Der Ausschuss für Planung und Ortsgestaltung der Gemeinde Sittensen sprach sich einvernehmlich dafür aus. Bürgermeister Diedrich Höyns hat mit Professor Dirk Junker Kontakt aufgenommen, der schon erfolgreich einen Studentenwettbewerb zur Gestaltung des geplanten Sport- und Begegnungsparks des VfL Sittensen begleitet hat. Junker hat denn auch seine Bereitschaft für eine weitere Wettbewerbsdurchführung kundgetan.

Höyns zufolge soll die Politik gewisse Vorgaben entwickeln, was auf dem Marktplatzgelände vorstellbar sei. In dem Zusammenhang sprach er eine multifunktionale Nutzung, Gastronomie und Verkehrsführung an. „Die Betrachtung der Gesamtsituation mit und ohne der vorhandenen Bausubstanz gehört dazu. Wir sollten die Studenten aber grundsätzlich einfach mal machen lassen und nicht zu viele Vorgaben geben. Es soll ja kein städtebaulicher Wettbewerb, sondern eine Ideensammlung im Rahmen einer Semesterarbeit werden", so Höyns.

Eike Burfeind wies darauf hin, dass dafür Studenten aus dem Studium des Städtebaus gefragt seien und keine Landschaftsplaner. Außerdem gab er zu bedenken, dass der Marktplatz nicht als losgelöster Platz, sondern im Kontext zum gesamten Ort zu betrachten sei und eine Verbindung zur Geschäftsstraße geschaffen werden müsse. Ausschussvorsitzender Alfred Flacke fasste die Punkte zusammen, die als Vorgaben dienen könnten: Betrachtung des Ist-Zustandes, Umgang mit der historischen Bausubstanz, Belebung der Fläche für Veranstaltungen und als Treffpunkt mit Aufenthaltscharakter, Berücksichtigung der Wohnbebauung des im Bebauungsplan festgesetzten, urbanen Gebietes. Dem schloss sich das Gremium an. Nun soll das Vorhaben hinsichtlich der Durchführung mit Professor Junker und den entsprechenden Studenten abgestimmt werden. (hm)

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