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Sonntag, 23.02.2020

Ablenkung im Fokus der Autobahnpolizei

Gezielt hat sich die Autobahnpolizei Sittensen in der vergangenen Woche auf der Hansalinie A1 zwischen Bremen und Hamburg um das Unfallrisiko "Ablenkung im Straßenverkehr" gekümmert. Einer Untersuchung der Unfallforscher der Versicherer (UDV) zufolge, stellt die Nutzung eines Mobiltelefons während der Fahrt den bedeutendsten Faktor bei Ablenkung am Steuer dar. Besonders das Texten während der Fahrt behindere die erforderliche Aufmerksamkeit in hohem Maße. Vorausschauendes Fahren ist so nur schwer möglich und erhöhe das Unfallrisiko um ein Vielfaches.

Unter diesem Gesichtspunkt legten die Beamten ihren Fokus auf Fahrer, die am Steuer telefonierten, Nachrichten absetzten oder lasen. Gegen 47 Fahrerinnen und Fahrer wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet. In den Gesprächen bei den Verkehrskontrollen zeigte sich, dass den meisten ihr Fehlverhalten zwar bewusst war, sie das Risiko für sich und andere Verkehrsteilnehmer aber auf die leichte Schulter nahmen und die möglichen Folgen unterschätzten. Die Betroffenen erwartet ein Bußgeld in Höhe von einhundert Euro und ein Punkt in Flensburg.

Sollte es dadurch zu einer Gefährdung oder gar zu einem Verkehrsunfall kommen, erhöht sich das Bußgeld auf bis zu zweihundert Euro - aus dem einem Punkt werden zwei und es folgt ein Fahrverbot von einem Monat. Ganz nebenbei kam eine Menge Beifang in das polizeiliche Netz. Ein Fahrer hatte keine Fahrerlaubnis, zwei Fahrzeuge waren nicht versichert, einmal war der Sicherheitsgurt nicht angelegt und zwei Fahrzeuge waren überladen. Vier der Kontrollierten waren zudem zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben. Aufgrund dieser Ergebnisse wird die Autobahnpolizei diese gezielten Kontrollen zukünftig regelmäßig durchführen.

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