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Mittwoch, 19.02.2020

Etliche Sachen im Fundamt zu finden

Wer etwas verloren hat und es nicht wiederfindet, sucht nicht unbedingt zuerst den Weg ins Fundbüro. Aber: Laut Martina Kolander vom Fundamt der Samtgemeinde Sittensen sammeln sich dort diverse, herrenlose Dinge an: Fahrräder, Handys, Geldbörsen, Schlüssel, Bekleidungsstücke, Kameras, Schmuck oder auch wichtige Dokumente.

Nicht selten handelt es sich dabei um neu- und hochwertige Dinge. Kolander: „Oft haben diese Fundsachen abenteuerliche Wege hinter sich: Sie stammen aus einem Diebstahl, wurden nach der letzten Party ausgeliehen, um den Heimweg zu erleichtern oder wurden einfach nur vergessen. Nicht selten findet man sie an abgelegenen und ungewöhnlichen Orten, auch die Oste und der Mühlenteich werden gelegentlich als Fundort angegeben. Durch Zufall entdeckt, kümmert sich der Bauhof der Gemeinde um die Bergung der Gegenstände." 

Nach ihren Ausführungen muss für jedes Fundstück eine Fundanzeige geschrieben werden, um Sachverhalt, Name und Adresse des Finders, Fundort, Datum und Details zur Fundsache, festzuhalten. Das ist auch der Grund, weshalb eine Verwaltungsgebühr oder auch eine Kostenerstattung für den Transport erhoben wird, wenn der Finder den Eigentumserwerb der Fundsache in Anspruch nehmen möchte, weil sich nach einem halben Jahr kein Besitzer gemeldet hat.

Gibt jemand eine Fundsache ab, so entstehen keine Kosten, mit Glück winkt jedoch ein Finderlohn. Das Fundamt hofft stets, einen Hinweis auf den Eigentümer zu bekommen, um ihn ausfindig und möglichst zeitnah informieren zu können. Nicht immer kommt die Person aus der Samtgemeinde Sittensen, sondern manchmal auch aus dem Ausland, denn die Raststätten an der A1 gehören ebenfalls zum Zuständigkeitsbereich der Samtgemeinde. In dem Fall ist eine Kommunikation mit der betreffenden Botschaft des jeweiligen Landes unumgänglich. Nicht selten hat die Samtgemeindeverwaltung Glück und kann die Fundsachen, die oft nicht nur einen finanziellen Wert haben, dem Eigentümer zuordnen.

Fundsachenversteigerung

Einmal jährlich findet die inzwischen „traditionelle" Fundsachenversteigerung statt. Meist am Samstag des Frühjahrsmarktwochenendes kommen die Dinge unter den Hammer, die nach einem halben Jahr nicht abgeholt wurden. Handys sind jedoch aufgrund des Datenschutzes davon ausgeschlossen. Sie dürfen nicht versteigert werden. Durch die aktuelle Tagespresse wird jährlich auf die beliebte Fundsachenversteigerung hingewiesen, die auch in diesem Jahr wieder in Planung ist.

Ein Überblick der Sachen, die im Fundbüro abgegeben wurden, ist online unter www.sittensen.de, Menüpunkt „Fundsachen", zu finden.

Wer etwas verloren hat oder auffindet, möge sich zu den Öffnungszeiten des Rathauses im Fundamt bei Martina Kolander, Telefon: 04282-9300-1636, melden. Eine detaillierte Beschreibung des verlorenen Gegenstandes (Farbe, Marke, Größe, Seriennummer) ist dabei sehr hilfreich. Mit Glück kann ein vermisstes Stück im Fundamt der Samtgemeinde Sittensen wieder in Empfang genommen werden.

(Beispielfotos)

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