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Montag, 03.08.2020

Kulturelle „Hot-Spots": Rat für Konzepterarbeitung

Die SPD-WFB-Grünen-Gruppe im Rat der Samtgemeinde Sittensen möchte kulturelle „Hot-Spots" - Gebäude, Naturdenkmäler oder Projekte - in der Börde Sittensen fördern und erhalten. Im Ausschuss für Kultur, Sport und Tourismus im November 2019 hatte Vorsitzender Thomas Kannenberg das geplante Projekt der Mehrheitsgruppe, das in Abstimmung mit dem Heimatverein der Börde Sittensen durchgeführt werden soll, ausführlich vorgestellt. Dort war empfohlen worden, „ergebnisoffen" ein Konzept auf den Weg zu bringen.

Während der jüngsten Sitzung des Samtgemeinderates kam der Antrag wieder zur Sprache. CDU-Fraktionsvorsitzender Dirk Detjen sprach sich dagegen aus: „Grundsätzlich ist das eine gute Sache, aber aufgrund der finanziellen Lage der Samtgemeinde können wir uns nicht leisten, dafür Geld auszugeben. Dafür gibt es wichtigere Dinge. Wir sollten das Thema erstmal verschieben."

Kannenberg betonte, dass ein solches Konzept einen hohen Mehrwert für die Samtgemeinde darstelle. Zunächst gehe es nur darum, es zu erarbeiten, Kosten und Fördermittel zu ermitteln und Möglichkeiten zur Refinanzierung zu prüfen. Harald Schmitchen (CDU) wollte wissen, ob das Konzept intern oder extern durch eine Firma oder Gesellschaft erstellt werde. „Es ist kein Haushaltsansatz vorgesehen, wir würden das mit Bordmitteln erarbeiten", antwortete Samtgemeindebürgermeister Jörn Keller.

Sozialdemokrat Alfred Flacke sprach sich dafür aus, das Projekt erst einmal anzuschieben und zu gucken, was machbar sei. Dem schloss sich die Mehrheit der Ratsmitglieder an. (hm)

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