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Freitag, 19.08.2022

Afrikanischer Trommelapplaus in der Grundschule

Die kleine Trommel Djembi hat die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Klein Meckelsen an drei Projekttagen auf eine rhythmische Reise durch Afrika mitgenommen. Dazu war Malte Müller von „Trommelapplaus", ein musikpädagogisches Konzept von Bernhard Heitsch aus Hamburg, in die Einrichtung gekommen. Nach einem täglichen, gemeinsamen Auftakt probten die ersten bis vierten Klassen mit ihm in einzelnen Einheiten auf den Djemben. Auch die Schüler aus der Kooperationsklasse der Helga-Leinung-Schule gehörten selbstverständlich dazu.

Die Mädchen und Jungen erlernten Rhythmen zu trommeln, Lieder zu singen und sich wie die Tiere Afrikas - Vögel, Zebras, Elefanten, Affen - zu bewegen. Sie alle begleiteten die kleine Trommel Djembi auf ihrem Weg zum Groß werden, während Mama und Papa Trommel sich sorgten und von Opa beruhigt wurden. Es war ein Erlebnis der besonderen Art, in deren Mittelpunkt das Mitmachen, Spaßhaben und Lernen für alle stand.

In der trommelfreien Zeit bastelten die einzelnen Klassen Kostüme und Masken. Der Name Trommelapplaus ist Programm. Wenn dieser Ruf erklingt, belohnen sich alle mit einem Trommelwirbel, der für echte Gänsehaut sorgt. „Es soll schön laut beben", wandte sich Malte Müller bei der Generalprobe in der Turnhalle ein ums andere Mal an die Schüler. Dort fanden nachmittags gleich zwei Aufführungen für die Familien der Schüler statt, zunächst für die ersten und zweiten Klassen, anderthalb Stunden später für die dritten und vierten Jahrgänge.

„Damit auch alle Angehörigen Platz finden und gut sehen können", ließ Rektorin Anne Klieber wissen. „Beim zweiten Mal müsst ihr es genauso schön und laut hinkriegen", gab Müller den Kindern mit auf den Weg. Schon bei der Generalprobe stand den Kindern die Freude und die Begeisterung ins Gesicht geschrieben. Auch die Lehrerschaft machte tatkräftig mit. So entstand ein großartiges Trommelvergnügen voller Rhythmus und Musik, mit besonderen Klängen, in verschiedenen Sprachen und passender Bekleidung.

Jede Gruppe hatte ein eigenes Lied mit entsprechenden Bewegungen einstudiert. So waren zum Beispiel die Zebras aufgefordert, wie eine große Herde zu springen und zu galoppieren. Aber auch ruhige Klänge zogen durch die Halle, als die Sterne mit einem wunderschönen Schlaflied den Mond besangen. Die Kinder erfuhren viel Wissenswertes. Was hinter dem beeindruckenden Wort Polyrhythmus steht, können nun alle Beteiligten sogleich erklären: So heißt es nämlich, wenn mehrere Rhythmen gleichzeitig gespielt werden. Und dass Trommeln die Gemeinschaft stark macht, kann die Grundschule Klein Meckelsen jetzt ebenfalls unterstreichen. (hm)

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