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Dienstag, 17.05.2022

Schützenverein unter neuer Präsidentschaft

Volker Henkis ist neuer Präsident des Sittenser Schützenvereins. Damit tritt er die Nachfolge von Fred Wernerowski an, der nach zwölf Jahren an der Spitze des Vereins wie bereits angekündigt nicht mehr für dieses Amt zur Verfügung stand. Für seine insgesamt 23-jährige Vorstandstätigkeit wurde ihm die Würde des Ehrenpräsidenten verliehen. 

Die Suche nach einem neuen Vizepräsidenten, die Funktion hatte vorher Henkis bekleidet, gestaltete sich ungleich schwieriger. Die eindringlichen Appelle sowohl von Wernerowski als auch von Henkis verhallten zunächst ohne Resonanz. Dabei machten beide deutlich, dass der Posten innerhalb eines halben Jahres besetzt werden muss, da ansonsten der Verein nicht mehr geschäftsfähig ist.

Nach einer Versammlungsunterbrechung der Lichtblick: Holger Fischer erklärte sich bereit, das Amt zu übernehmen und wurde denn auch einstimmig gewählt. Der Sittenser ist zwar erst seit dem letzten Jahr Mitglied, kennt sich aber mit Vorstandsarbeit aus, da er in seinem Heimatort Sauensiek im dortigen Schützenverein bereits im Vorstand aktiv war. „Dieser neuen, herausfordernden Aufgabe werde mich stellen", sagte Fischer.

Jüngere Mitglieder werben

Henkis warb darum, jüngere Mitglieder zu generieren, die sich auch aktiv einbringen: „Wir brauchen frischen Wind im Vorstand. Unser Altersdurchschnitt ist überhaupt stark gestiegen."

Turnusmäßig standen noch weitere Wahlen an: Als Kommandeur bestätigt wurde Horst Kleibauer, stellvertretender Schatzmeister bleibt Eckhard Rathjen, neuer Zugführer des dritten Zuges ist Fred Wernerowski, Stellvertreter weiterhin Johann Kaiser, Bernd Dohrmann wurde als Kassenwart ebenfalls bestätigt.

Vereinsmeister ausgezeichnet

Die Ehrung der Vereinsmeister ging zügig vonstatten, denn zum Bedauern von Schießwart Frank Keller fiel die Beteiligung diesmal gering aus. Die Titel errangen Hermann Michaelis, Horst Kleibauer, Friedhelm Jacobsen, Günter Lührs, Volker Henkis, Frank Keller, Simona Rohde, Steffen Keller, Antonia Henkis.

Keller stellte ebenso wieder einen detaillierten Bericht über die Teilnahme der Sittenser Schützen an Schießwettbewerben auf Kreis-, Bezirk- und Landesebene sowie bei Rundenwettkämpfen vor.

Die Finanzen des Vereins sind geordnet, der Kassenbericht von Gerhard Inzelmann bot keinen Anlass zur Sorge. „Uns geht es gut, wir haben keine Verbindlichkeiten", ließ er wissen.

Neuordnung der Majestäten

Henkis präsentierte der Versammlung einen Vorschlag zur Neuordnung der Majestäten und weiterer Titel, der mit dem erweiterten Vorstand erarbeitet wurde. Grund: Es wird immer schwieriger, Anwärter als Würdenträger zu finden. So soll es künftig auch nur noch eine Majestät geben, männlich oder weiblich. „Alle schießen auf eine Scheibe, es gibt Gleichberechtigung auf allen Ebenen", so Henkis. Auch die Sperrzeiten werden verkürzt. Das neue Konzept für die künftige Gestaltung des "Königshauses" wurde nach ausführlicher Diskussion mehrheitlich angenommen. (hm)

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