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Mittwoch, 21.04.2021

Neu am Diakonieklinikum: „Onkologisches Zentrum“

Eine Krebserkrankung betrifft den ganzen Menschen und nicht nur ein Organ. Darum ist das Zusammenwirken aller medizinischen, pflegerischen und psychosozialen Professionen gerade bei Krebspatienten so wichtig. Damit die vielfältige Expertise und das besondere Miteinander der Disziplinen deutlich werden, hat sich das Agaplesion Diakonieklinikum Rotenburg darum bemüht, seit dem 1. Januar 2021 im Niedersächsischen Krankenhausfachplan als „Onkologisches Zentrum" geführt zu werden.

„Wir stellen den Menschen in den Mittelpunkt und entwickeln mit ihm gemeinsam individuelle Behandlungsziele", erläutert Priv.-Doz. Dr. med. David Heigener. Er ist Sprecher des Onkologischen Zentrums und Chefarzt des Zentrums für Pneumologie. „Die unterschiedlichen medizinischen Fachgebiete und die weiteren Professionen bieten durch ihr Miteinander dem Patienten einen unmittelbaren Mehrwert", ist sich der stellvertretende Sprecher und Chefarzt der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Nephrologie, Dr. med. Achim Meinhardt, sicher.

Unter dem Dach des Onkologischen Zentrums finden sich die zertifizierten Zentren und Zentren mit einem ausgewiesenen onkologischen Schwerpunkt innerhalb des Diakonieklinikums: das Viszeralonkologische Zentrum mit den Schwerpunkten Darm- und Magenkrebs, das Brustzentrum, das Endoprothetikzentrum und die akkreditierte Pathologie. Hinzu kommt eine Vielzahl an Fachkliniken innerhalb des Rotenburger Krankenhauses: Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie, Gastroenterologie, Gynäkologie, Hämatologie, Pneumologie, Hals-Nasen-Ohren-Medizin, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Neurochirurgie, Palliativmedizin, Pathologie, Plastische Chirurgie, Radio- und Neuroradiologie, Strahlentherapie, Unfallchirurgie/Orthopädie, Urologie und die jeweils entsprechende Fachpflege.

Konkrete Bausteine für das Onkologische Zentrum sind unter anderem interdisziplinäre, onkologische Fallkonferenzen für stationäre Patienten. Dabei werden andere Krankenhäuser und spezialisierte Reha-Einrichtungen einbezogen. Es besteht ferner die Möglichkeit, spezialisierte Vertragsärzte hinzuziehen, um insgesamt fächerübergreifende Behandlungskonzepte und Behandlungspfade zu erarbeiten.

Geschäftsführer Detlef Brünger dankt allen hausintern Beteiligten, die sich für diese besondere Auszeichnung engagiert haben, und pointiert: „Mit dem Onkologischen Zentrum können wir sowohl den Patienten als auch den Kostenträgern deutlich machen, dass wir in erster Linie Menschen und keine ‚Fälle' behandeln."

Neun Krankenhäuser in Niedersachsen haben diese Auszeichnung erhalten; im Norden Niedersachsens tragen nur das Pius-Hospital in Oldenburg und das Rotenburger Diakonieklinikum diese Bezeichnung. Die mit einem Onkologischen Zentrum verbundenen, administrativen Aufgaben sollen bewusst schlank gehalten werden: „Es geht um fachliche Vernetzung um des Patienten willen und nicht um eine Expansion von Administration und Dokumentation", betont Heigener. „Eigentlich ist es ja selbstverständlich, dass der Patient bei allen Behandlungen im Mittelpunkt stehen soll", gibt Pastor Lars Wißmann, Theologischer Direktor, zu bedenken, „und davon können alle Patienten bei uns auch jenseits aller Auszeichnungen in allen Bereichen unserer Klinik ausgehen."

Weitere Informationen unter www.diako-online.de

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