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Mittwoch, 21.04.2021

Wohnraum für Azubis: Jusos diskutieren digital

Die Jusos im Landkreis Rotenburg/Wümme Rotenburg laden am Donnerstag, 8. April, 18.30 Uhr, zu einer digital durchgeführten, öffentlichen Diskussionsveranstaltung zum Thema: „Wohnraum im ländlichen Raum. Lasst Azubis nicht im Regen stehen!" ein.

Dazu begrüßt der Moderator des Abends, Nils Bassen, vier Fachreferent*innen aus den Reihen des DGB und der Wohnraumwirtschaft, die das Konzept des Azubi-Wohnheims aus unterschiedlichen Blickwinkeln vorstellen werden. Wer daran teilnehmen möchte, wird gebeten, sich zum Erhalt der Zugangsdaten bis Mittwoch, 7. April, unter hannes.grosch@spd.de anzumelden.

Der Kreisvorsitzende der Jusos Rotenburg, Franz Neuhaus, erklärt: „Gerade junge Menschen, die bei uns im Landkreis die Ausbildung starten, haben häufig das Problem, dass bezahlbares Wohnen schwierig ist. Auszubildende haben oft nicht das Einkommen für eine eigene Wohnung bei privaten Vermietern. Aber auch auf Angebote aus Metropolen wie Hamburg oder Bremen kann aufgrund der oft fehlenden Nahverkehrsanbindung nicht zurückgegriffen werden."

Hannah Bockelmann, stellvertretende Vorsitzende der Jusos im Landkreis Rotenburg, ergänzt: „Die Unterbringung in Azubi-Wohnheimen in Form von Azubi-Appartements, wie man sie von Universitäten kennt, ist eine bekannte Forderung der DGB-Jugend. Deshalb freuen wir uns, gemeinsam mit der DGB-Jugend und weiteren Fachleuten am 8. April öffentlich über das Thema sprechen zu können."

Azubi-Wohnheime fördern aus Sicht der SPD-Jugendorganisation die Gemeinschaft, die Selbstständigkeit und Freiheit der Auszubildenden. Dafür bedürfe es eines Wohnungsmarktes, bei dem die öffentliche Hand für bezahlbaren Wohnraum sorge. Die Warmmiete soll nicht mehr als 20 bis 25 Prozent der durchschnittlichen Ausbildungsvergütung betragen, wie die Jungsozialisten mit Blick auf die Vorstellungen der DGB-Jugend mitteilen.

Foto von links: Hannah Bockelmann, Nils Bassen, Rasmus Prien und Franz Neuhaus.

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