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Dienstag, 17.05.2022

Tischtennis: VfL Sittensen I Herbstmeister

Als Tabellenführer hat die erste Tischtennis-Herrenmannschaft in der Bezirksoberliga West ihre Heimspiele gegen die favorisierten Geestemünder TV und MTV Elm bestritten. Etwas überraschend erschienen die Geestemünder relativ spät zum Punktspiel und ohne ihren Spitzenspieler Klüver. Der VfL musste auf den verhinderten Spitzenspieler Immanuel Mieschendahl verzichten.

Bereits in den Doppeln lief es sehr gut. Mit 2:1 ging es in die Einzel. Danach gingen vier Einzel in Folge an den VfL. Besonders der klare Erfolg von Jona Voß gegen die Nummer eins der Geestemünder und der glatte Drei-Satz Erfolg von Piot Slodczyk war in dieser Deutlichkeit nicht erwartet worden. Das spannendste Spiel zeigte Yannik Wichern. Nach Abwehr von Matchbällen konnte er das Spiel im fünften Satz gegen Rißmüller in der Verlängerung mit 15:13 für sich entscheiden.

Auch Ersatzmann Thomas Kogge musste im vierten Satz einen Matchball abwehren, im nächsten Satz ließ er den höher eingestuften Spieler Zimmermannn aber keine Chance. Torsten Gerken stellte mit einem 3:0 Satz-Erfolg das Endergebnis her, der auch ohne Aufgabe seines Gegners am Ende des ersten Satzes das Spiel deutlich gewonnen hätte. Mit Unterstützung der Zuschauer war das Spiel 9:1 für den VfL entschieden.

Mit diesem Rückenwind ging man optimistisch in die zweite Spitzenpartie gegen den MTV Elm um Spitzenspieler Dennis Pump, auch begründet durch den Einsatz von Immanuel Mieschendahl. Alle Doppel wurden souverän mit 3:0 Sätzen gewonnen. Auch Mieschendahl setzte mit dem 3:0-Erfolg ein Zeichen gegen Lischewski. Torsten Gerken konnte gegen Pump erwartungsgemäß wenig ausrichten.

Beflügelt von diesem 4:1-Zwischenstand gingen die folgenden Einzel ohne größeren Widerstand zum Zwischenstand von 8:1 an den VfL. Pump rang Mieschendahl in vier Sätzen nieder. Mieschendahl konnte Satzbälle in zwei Sätzen nicht nutzen. Jona Voß sorgte mit einem glatten 3:0-Satzgewinn gegen Hilken für das 9:3-Endergebnis. Damit wurde die Tabellenführung deutlich ausgebaut.

Nur eine Woche später fuhr man zum Auswärtsspiel gegen Fredenbeck. Schon in früheren Spielzeiten taten sich Sittenser Mannschaften in Fredenbeck schwer, auch wegen der dort gewöhnungsbedürftigen Spielbedingungen. Schon in den Doppeln lag der VfL erstmalig in dieser Saison mit 1:2 hinten. Insbesondere die glatte 0:3-Satzniederlage von Slodczyk/Voß schmerzte.

Danach entwickelte sich eine spannende Partie, in deren Verlauf Piotr Slodczyk und Ersatzmann Thomas Jaschinski je zwei Spiele gewinnen konnten. Beim Stand von 7:7 spielte Nils Voß gegen Wölpern. Im dritten Satz verletzte er sich und musste ins Krankenhaus nach Stade gebracht werden. Da er zusammen mit Piotr Slodczyk auch für das Abschlussdoppel aufgestellt war, endete das Spiel abrupt und unglücklicherweise mit 7:9 für die Fredenbecker.

Auch das letzte Spiel der Hinrunde auswärts in Aumund-Vegesack stand unter ungünstigen Vorzeichen. Aufgrund der Ergebnisse der direkten Konkurrenten aus Elm und Geestemünde war zwar klar, dass dem VfL die Herbstmeisterschaft nicht mehr zu nehmen war. Aber: Neben dem verletzten Nils Voß musste kurzfristig auf Immanuel Mieschendahl, Piotr Slodczyk und Thomas Jaschinski verzichtet werden.

Erfreulicherweise sprangen Spieler aus der zweiten Mannschaft ein. Da aber die Aumunder ihre Nummer eins Guzman aufgestellt hatten, war vor Beginn der Partie die schwere Ausgangssituation klar. Schon in den Doppeln lief es nicht. Zwar führte man in zwei Doppeln mit 2:0 Sätzen, musste aber in beiden Spielen noch eine 2:3 Satz-Niederlage hinnehmen. Der 0:3-Rückstand war eine zu große Hypothek. Danach konnte Torsten Gerken seinen Gegner Kunte in vier engen Sätzen niederkämpfen. Auch Yannick Wichern gelang mit dem gleichen Ergebnis der Sieg gegen Seichter. Mehr Gegenwehr war an diesem Tag aber nicht möglich, so dass das Spiel mit 2:9 verloren ging.

Auch wenn die letzten zwei Spiele unglücklich verliefen: Die Herbstmeisterschaft ist mit Platz eins mit 14:4 Punkten errungen, gefolgt von Geestemünde, Elm und Aumund mit jeweils 13:5 Punkten. Die tolle Hinrunde wird auch von den Einzelergebnissen gespiegelt. Alle Stammspieler haben deutlich positive Einzelbilanzen. Herausragend die 11:0-Spielbilanz von Piotr Slodczyk.

Nur wenige Tage später erfolgte die Unterbrechung der Saison bis Ende Januar 2022. Ob und in welcher Form die Saison zu Ende gespielt werden kann, ist unklar. Bei Fortsetzung ab Februar 2022 müssten vorab die ausgefallenen Spiele der Hinrunde nachgeholt werden. Unabhängig vom weiteren Verlauf schaut die Mannschaft positiv in das Jahr 2022 und hofft auf den Aufstieg in die Landesliga. Bereits zur Rückrunde verstärkt Florian Rathmann den VfL. In den letzten zwei Jahren spielte er erfolgreich in der Verbands- und Landesliga beim ESV Lüneburg.

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