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Samstag, 23.01.2021

Arbeitsreiches Jahr für Gefahr- und Umweltschutzzug

Auch für den Gefahr- und Umweltschutzzug des Landkreises Rotenburg/Wümme kam es im vergangenen Jahr aufgrund der Corona-Pandemie zu massiven Einschränkungen im Dienst- und Ausbildungsbetrieb. Trotzdem war die Abteilung der Kreisfeuerwehr immer für den Ernstfall gerüstet.

15 Alarmierungen gab es im letzten Jahr, die sich aus vier Einzelalarmierungen für den Gerätewagen-Messtechnik sowie vier für den Gerätewagen-Atemschutz zusammensetzten. Die Führungsgruppe musste sechsmal ausrücken, der gesamte Zug einmal. Die Einsatzkräfte absolvierten 331.28 Stunden, im Vorjahr waren es nur 207,82. Besonders erwähnenswerte Einsätze waren der Großbrand beim ehemaligen Schlachthof in Zeven sowie ein Gefahrstoffaustritt beim Deutschen Milchkontor.

Einige wenige Übungsdienste fanden trotzdem statt. So wurde der neue Gerätewagen-Atemschutz in Dienst gestellt. Dafür mussten die Feuerwehrleute eingewiesen werden. Der Leiter des Gefahrgutzuges, Torben Wilshusen, appelliert an seine Mitglieder: „Nehmt bitte regelmäßig an den Übungsdiensten teil, auch wenn wir nicht so viel gefordert wurden, der nächste Einsatz kommt bestimmt."

Der Gefahrgutzug verfügt aktuell über 54 Mitglieder, darunter zwei weibliche. Im Vorjahr waren es 51 Mitglieder. Insgesamt werden 66 Dienstbucheinträge verzeichnet, bei der Gruppe des Gerätewagens-Messtechnik waren es 22 Einträge. Der Gerätewagen-Atemschutz tauschte bei den Einsätzen 89 Flaschen, die später durch Mitarbeiter der feuerwehrtechnischen Zentrale gefüllt wurden. Dies kam überwiegend bei den größeren Brandeinsätzen im Kreis vor.

Auf dem Gerätewagen-Messtechnik mussten eine neue Software sowie neue Geräte eingerichtet werden. Das habe die Einsatzkräfte während der Corona-Pandemie vor besondere Herausforderungen gestellt, so Gruppenführer Stefan Meier. Wie in jedem Jahr erfolgten Neuanschaffungen durch den Landkreis. Neben dem bereits erwähnten Gerätewagen-Atemschutz wurde in Einsatzbekleidung investiert sowie in zwei Bewegungslosmelder und vier Trinkwasserschläuche.

Auch in diesem Jahr steht eine große Investition an. Der Gerätewagen-Gefahrgut wird durch ein neues Fahrzeug ersetzt, das voraussichtlich Mitte des Jahres ausgeliefert werden soll. Ebenfalls soll in diesem Jahr mit Planungen für einen neuen Kommandowagen begonnen werden, sofern Gelder bereitgestellt werden.

Aufgrund der Pandemie konnte im vergangenen Jahr keine Mitgliederversammlung abgehalten werden. So ließ Torben Wilshusen das Jahr digital Revue passieren. In diesem Jahr besteht der Gefahr- und Umweltschutzzug 30 Jahre, seit zehn Jahren ist Torben Wilshusen Leiter. Er hofft, dass der umfangreiche Ausbildungsbetrieb, der für den Zug notwendig ist, bald wieder wie gewohnt stattfinden kann.

Abschließend bedankt Wilshusen sich bei seinen Kameraden, bei Kreisbrandmeister Peter Dettmer und den drei Abschnittsleitern für die gute Zusammenarbeit. Sein besonderer Dank geht an die Kreisverwaltung sowie an die feuerwehrtechnische Zentrale für die Bereitstellung der Ausrüstungsgegenstände und finanziellen Mittel für diese wichtige Arbeit.

Fotos: Arbeit und Aufbau des Gefahrgutzuges an einer Einsatzstelle (Archivbild vom 7. Januar 2021).

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