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Freitag, 06.08.2021

Impfung von Kindern und Jugendlichen

Im Impfzentrum in Zeven werden Kinder und Jugendliche im Alter vom vollendeten zwölften bis zum vollendeten achtzehnten Lebensjahr unter bestimmten Voraussetzungen geimpft. Die Ärzte richten sich dabei nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO). Geimpft werden Kinder und Jugendliche mit bestimmten Vorerkrankungen, im Umfeld von gefährdeten Personen, die sich selbst nicht schützen können oder mit arbeitsbedingt erhöhtem Expositionsrisiko. Dafür muss eine entsprechende Bescheinigung, je nach Indikation entweder vom Kinderarzt oder Arbeitgeber, mitgebracht werden.

Die Vorgaben der STIKO sind dabei sehr eng, sie sieht bislang keinen eindeutigen Nachweis für einen individuellen Nutzen bei den Jugendlichen ohne eine der aufgeführten Indikationen. Alternativ zum Impfzentrum ist es auch möglich, sich für einen Impftermin an den Haus- oder Kinderarzt zu wenden. Das Impfzentrum strebt in diesem Zusammenhang eine intensivere Zusammenarbeit mit den Kinderärzten des Landkreises an, um durch eine enge Kooperation auch die Wartelisten der Kinderärzte weiter zu verkürzen.

Terminvergabe ohne Prüfung, ob Indikation vorliegt
Die Terminvergabe über das Landesportal oder über die Landkreis-Seite erfolgt ohne eine Prüfung, ob eine Vorerkrankung gemäß den STIKO-Empfehlungen vorliegt. Dies führte in der Vergangenheit wiederholt zu Enttäuschungen bei den Jugendlichen und ihren Eltern, die sich angemeldet hatten, ohne dass eine Vorerkrankung oder Indikation entsprechend der STIKO-Empfehlungen vorlag und dann weggeschickt werden mussten.

Notwendige Bescheinigung zur Impfung mitbringen
Um unnötige Wege ins Impfzentrum zu vermeiden, werden alle Sorgeberechtigten gebeten, eine Bescheinigung des Kinderarztes zum Termin mitzubringen. Diese Bescheinigung empfiehlt die Impfung des jeweiligen Kindes und kann nur von einem Facharzt für Kinderheilkunde (Pädiatrie) ausgestellt werden. Bei einer beruflich indizierten Impfung ist ein Nachweis des Arbeitgebers ausreichend, wenn der Arbeitgeber die Anforderungen der STIKO-Empfehlung erfüllt. Das kann zum Beispiel ein enger Kontakt zu gefährdeten Personen im beruflichen Umfeld sein.

Ohne Nachweis kann nicht geimpft werden
Ohne diese Nachweise ist es in der Kürze der Zeit den Ärztinnen und Ärzten im Impfzentrum während der Aufklärungsgespräche nicht möglich, den Nutzen der Impfung gegenüber den möglichen Risiken bei den ihnen unbekannten Jugendlichen individuell abzuwägen.

Welche Unterlagen müssen noch mitgebracht werden?
Neben dem Nachweis der Indikation sind zum Termin die regulären, ausgefüllten Unterlagen (Anamnese, Einwilligung und Aufklärungsmerkblatt) sowie der Impfpass mitzubringen. Die Einwilligung ist von allen Sorgeberechtigten zu unterschreiben. Weiterhin muss ein Sorgeberechtigter den Jugendlichen zum Termin begleiten.

Impfzentrum bietet zeitnahe Impfungen an – für alle Personen über 18 Jahren
Unabhängig von der Impfung für Kinder und Jugendliche weist das Impfzentrum darauf hin, wie wichtig eine vollständige und abgeschlossene Impfserie für den Schutz vor der aktuellen Delta-Variante des Covid-19-Virus ist. Das Impfzentrum bietet allen Menschen ab 18 Jahren mit einem Impfwunsch eine zeitnahe Impfung an.

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