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Freitag, 06.08.2021

Volksbank-Grundstück: Ausweisung zum urbanen Gebiet

Das Grundstück, auf dem sich an der Bahnhofstraße 5 in Sittensen das ehemalige Volksbankgebäude befindet, ist im Bebauungsplan „Neue Ortsmitte-Süd" als Gemeinbedarfsfläche mit der Zweckbestimmung „Rathaus" festgelegt. Die Nutzung für soziale und kulturelle Zwecke ist ebenfalls zulässig.

Die Planung, an dem Standort ein Rathaus zu etablieren, hat sich aber zerschlagen. Inzwischen befindet sich in einem Teil des Bankgebäudes bereits das Gesundheitszentrum Sittensen. Es sind von der Betreibergesellschaft, die GZS Gesundheitszentrum Sittensen GmbH, indes noch weitere Umnutzungen vorgesehen. Daher wurde die Änderung des Bebauungsplanes beantragt.

Unter anderem wird die Einrichtung einer Apotheke, eines Labors, einer Bäckerei mit Café und Wohnen beschrieben. Auch das Seniorenbüro und die Bücherei könnten dort mit einziehen. Der Gemeinderat hat den Aufstellungsbeschluss für B-Planänderung beschlossen.

Der Planungsausschuss befasste sich jetzt ebenfalls mit dem Thema. Laut Bauamtsleiterin Nina Gall ist es aus städtebaulicher Sicht angezeigt, die Fläche der Umgebung anzupassen und daher als urbanes Gebiet auszuweisen. Klaus Huhn wies auf die Bedeutung der vorhandenen Parkplatzflächen für den Ort hin. Gall erläuterte, dass es nur um den Baukörper gehe. Konkrete Details werden nach ihren Worten im Verfahren festgelegt.

Der Ausschuss kam einmütig überein, dem Rat die Ausweisung zum urbanen Gebiet zu empfehlen. Gemeindedirektor Stefan Miesner ließ noch wissen, dass in dem Gebäude kein allgemeines Wohnen vorgesehen sei, sondern nur die Nutzung als Übernachtungsmöglichkeit für Bereitschaftsärzte.

Urbane Gebiete:

Mit der Kategorie Urbane Gebiete (MU) steht Kommunen eine Möglichkeit zur Verfügung, um planerisch in innerstädtischen Gebieten eine stärkere Nutzungsmischung realisieren zu können. Sie erlaubt eine räumliche Nähe von Funktionen wie Wohnen, Arbeiten, Versorgung, Bildung, Kultur und Sport und sieht eine im Vergleich zum Mischgebiet eine breiter angelegte Nutzungsmischung vor. In urbanen Gebieten ist eine höhere und dichtere Bauweise erlaubt, die eine andere Nutzungsmischung ermöglicht, als es die Gebietskategorien Mischgebiet und Kerngebiet zulassen.

 

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