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Sonntag, 26.09.2021

Neue Einräder vom Förderverein

Nach dem kalten und regnerischen Winter mit viel Schnee und Eis lockt die Sonne wieder die Einradkinder der Grundschule Klein Meckelsen auf den Schulhof. Manche haben zu Weihnachten ein Einrad oder sogar ein Hocheinrad unter dem Tannenbaum gefunden und möchten jetzt unbedingt ihre Fahrkünste zeigen oder noch verfeinern.  

Sie warten sehnsüchtig darauf, dass die Einrad-AG wieder stattfinden kann, denn das Training mit vielen Gleichgesinnten macht am meisten Spaß – die Fortsetzung der AG ist aber in Coronazeiten leider noch untersagt. Dabei ist der Fuhrpark „Einräder und Hocheinräder" der Grundschule so gut angewachsen:

Nachdem zum Schulanfang im Sommer 2020 die Einradkinder aus den vierten Klassen ihren Gästen trotz Corona und unter erschwerten Bedingungen wieder einmal eine mitreißende kleine Show geboten hatten, war damit in den anderen Klassen und besonders bei den neuen Schülerinnen und Schülern regelrecht ein Boom ausgelöst worden.

Schnell fehlte es der Schule an weiteren Fahrzeugen - trotz der durch die jahrelange Unterstützung des Fördervereins der Grundschule schon sehr guten Ausstattung. Da kam es wie gerufen, dass die Vereinsvorsitzenden Inga Kienzle und Olaf Linkel das Kollegium wieder einmal fragten, wie sie die Arbeit der Schule unterstützen könnten.

Die beiden bilden seit fast genau einem Jahr die Spitze des Vereins, tragen wie schon ihre Vorgänger unermüdlich Spenden zusammen und finanzieren damit ihrer Schule vieles, was sich diese mit ihren eigenen Mitteln nicht leisten könnte: Pausenspielzeug und -geräte, Zuschüsse für Theaterbesuch und das Notfalltraining oder Bücher für die schuleigenen Bücherei.

Sofort meldeten sich Schulleiterin Anne Klieber und die Leiterin der Einrad-AG, Katharina Pohl, und formulierten die Wünsche der Kinder nach weiteren Einrädern für die Jüngsten und Hocheinrädern für die Fortgeschrittenen. Diese nehmen seit Jahren an der AG teil und lieben es, immer neu und anders herausgefordert zu werden: Die Königsdisziplin unter ihnen ist das Hocheinradfahren. Dabei müssen sie den Mut aufbringen, in sehr luftiger Höhe zu fahren und auch wieder abzuspringen.

Tatsächlich wurden die Kinder bald mit neuen Fahrzeugen und einem Gestell zur Aufhängung überrascht. Die Freude war riesengroß – bei Kindern, Schulleitung und Kolleginnen. Jetzt hoffen alle, dass das Wetter wenigstens in den Pausen das Training wieder zulässt, die Anfängerinnen und Anfänger wieder an den Einradstangen entlang des Schulgebäudes üben und die Fortgeschrittenen „Schlange" und „Kutsche", über Wippen fahren und auf ihren Hocheinrädern, auch „Giraffen" genannt, stolz ihre Runden drehen können.

„Der Förderverein kann sich des großen Dankes aller Beteiligten gewiss sein", so Katharina Pohl.

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