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Mittwoch, 14.04.2021

Weiterhin Besuchsverbot im Agaplesion

Das Agaplesion Diakonieklinikum Rotenburg schränkt zum Schutz seiner Patienten und Mitarbeiter die Besuchsmöglichkeiten auch zu den Feiertagen komplett ein und kann kein Aussetzen des Besuchsverbots zu Ostern gestatten. Nach wie vor gilt, dass nur in dringenden Fällen und in Absprache Ausnahmeregelungen für Patientenbesuche getroffen werden. Die Krankenhausleitung bedauert das mit Blick auf die Patienten sehr, die zu den Feiertagen in der Klinik sein müssen, sieht sich aufgrund der aktuellen Entwicklung zu dieser Entscheidung aber gezwungen.

„Ostern feiern wir Christen, dass Liebe, Leben und Hoffnung stärker sind als Tod, Verzweiflung und Angst. Das gibt uns die notwendige Ausdauer für die Kontaktbeschränkungen", erklärt Pastor Lars Wißmann, Theologischer Direktor am Diakonieklinikum. Aktuell gebe es keine andere Möglichkeit als ein generelles Besuchsverbot im kompletten Diakonieklinikum. Das gelte auch für Besucher, die sich gesund fühlten und keine Krankheitssymptome zeigten.

Vor dem Hintergrund der rasant steigenden Covid-19-Infektionen handelt es sich laut Mitteilung um eine dringend notwendige Vorsichtsmaßnahme, um die zahlreichen, zum Teil schwererkrankten und schwerverletzten Patienten und die Mitarbeitenden im Diakonieklinikum vor einer Infektion so gut wie möglich zu schützen und den Krankenhausbetrieb in Rotenburg weiter aufrechtzuerhalten.

Es gelten folgende Ausnahmen: Im Einzelfall können schwerstkranke und sterbende Patienten von ihren engsten Angehörigen besucht werden. Ein Elternteil darf sein Kind begleiten und besuchen. Gesunde, werdende Väter oder Partner dürfen ihre Partnerin zur Geburt begleiten und die Mutter sowie das Baby auf der Wöchnerinnenstation jederzeit besuchen. Voraussetzung: Ein negativer Covid-19-Schnelltest. Er wird bei dieser Ausnahme vor jedem Besuch direkt im Diakonieklinikum durchgeführt. Nicht möglich ist die Begleitung der werdenden Väter zu ambulanten Terminen, Kontrollterminen oder zur Geburtsplanung.

Die Krankenhausleitung bittet die Öffentlichkeit um Verständnis und Respektierung dieses Besuchsverbots – auch wenn es eine Belastung für Patienten und ihre Angehörigen darstellt – und bittet darum, auf Alternativen wie Telefon und soziale Medien auszuweichen. Wißmann betont: „Der scheinbare Widerspruch zwischen Gemeinsinn und Kontaktbeschränkungen löst sich nur auf, wenn wir auf die Erkrankten blicken und dafür sorgen, dass so wenig Menschen wie nur irgend möglich Träger des Virus werden."

Die medizinische Versorgung der Bevölkerung ist im vollen Umfang weiter sichergestellt: Es gibt keine Einschränkungen bei notwendigen medizinischen und therapeutischen Terminen und Behandlungen sowie bei der Notfallversorgung von Patienten.

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