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Mittwoch, 21.04.2021

Dezentrales Impfen in SG Bothel und Stadt Bremervörde

In der Stadt Visselhövede und der Samtgemeinde Geestequelle gibt es für Menschen über 80 Jahren bereits ein dezentrales Impfangebot. Auch in der Samtgemeinde Bothel ist entsprechendes geplant, ebenso in Bremervörde, wo bald per Drive-In geimpft wird.

Dezentrales Impfen Stadt Visselhövede und SG Geestequelle
Die Termine für das dezentrale Impfen in der Stadt Visselhövede und der Samtgemeinde Geestequelle sind vergeben. Für das Impfen im Dorfgemeinschaftshaus in Wittorf haben sich 367 Personen angemeldet, für das Impfen in der Ballspielhalle der Schule Geestequelle in Oerel 243 Personen.

Dezentrales Impfen SG Bothel und Stadt Bremervörde
Auch die Bürgerinnen und Bürger über 80 Jahren aus der Samtgemeinde Bothel und der Stadt Bremervörde erhalten bald ein Angebot für einen Impftermin vor Ort. Die Samtgemeinde Bothel kooperiert mit der Stadt Visselhövede und kann die bereits eingerichteten Örtlichkeiten im Dorfgemeinschaftshaus in Wittorf nutzen. In den nächsten Tagen erhalten die Bürgerinnen und Bürger, für die eine solche Impfung in Frage kommt, Post von der Samtgemeinde Bothel, mit der sie zur Impfung eingeladen werden und über den Ablauf und die Terminvergabe informiert werden. Die Impfungen sollen am 18. und 19. März stattfinden.

In der Stadt Bremervörde war zunächst ein ehemaliger Supermarkt als möglicher Standort im Gespräch. Nach einer Begehung mit Chris Knoblauch vom Organisationsteam des Impfzentrums wurden diese Räumlichkeiten aber wieder verworfen. Es wurde eine alternative, kreative Lösung gefunden. Am 13. März können sich die Bürgerinnen und Bürger über 80 Jahren beim Drive-In-Impfen auf dem Veranstaltungsgelände impfen lassen. Auch die Stadt verschickt in den nächsten Tagen einen Brief mit Einladungen und weiteren Informationen an die vorgesehene Zielgruppe.

Wichtig für beide dezentralen Termine: Wer bereits einen Impftermin im Impfzentrum in Zeven erhalten hat, sollte diesen auch wahrnehmen. Wer einen Termin bekommt, erhält bei der Terminvergabe automatisch einen Termin für die zweite Impfung.

Unkomplizierte Zusammenarbeit – Schnell Impfen – Kreative Lösung
„Ich freue mich, dass der Landkreis zusammen mit der Samtgemeinde Bothel und der Stadt Bremervörde das Impfangebot vor Ort ausweiten und so weiteren Menschen eine Impfung ermöglichen kann, die womöglich aufgrund der langen Anfahrt davor zurückgeschreckt wären. Die unkomplizierte Zusammenarbeit aller Akteure zeigt, dass bei diesem Thema alle an einem Strang ziehen und der Schutz der Menschen im Mittelpunkt steht", so Landrat Hermann Luttmann.

„Unser Ziel ist es, so schnell und komfortabel wie möglich, alle Impfwilligen über 80 Jahren in der Samtgemeinde Bothel zu versorgen. Meine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und ich freuen sich, auf diese Weise einen kleinen Beitrag zu leisten, die Pandemie zurückzudrängen. Ein großes Dankeschön an die Stadt Visselhövede, die uns ihre vorbereiteten Räume im DGH in Wittorf für unsere Impf-Aktion überlassen wird", erläutert Dirk Eberle, Bürgermeister der Samtgemeinde Bothel.

Detlev Fischer, Bürgermeister der Stadt Bremervörde, ergänzt: „Ich freue mich, dass es gemeinsam mit dem Landkreis/Krisenstab gelungen ist, für den am wenigsten mobilen Teil unserer Bürgerinnen und Bürger ein dezentrales Impfangebot in Bremervörde auf die Beine stellen zu können. Wir haben eine kreative Lösung gefunden. Ich hoffe, dass die Bürgerinnen und Bürger von diesem Angebot regen Gebrauch machen und wünsche mir einen reibungslosen Ablauf für alle Beteiligten."

Der Landkreis ist noch mit anderen Kommunen im Gespräch. Wo und wann noch weitere dezentrale Impfungen stattfinden hängt davon ab, wieviel Impfstoff vorhanden ist und ob die ausgesuchten Örtlichkeiten in Frage kommen.

Wer wird zurzeit im Landkreis geimpft?
Im Impfzentrum werden weiterhin Personen geimpft, die 80 Jahre oder älter sind. Daneben werden jüngere Personen aus der Kategorie mit höchster Priorität geimpft, dabei handelt es sich um Pflegekräfte aus der stationären und ambulanten Pflege und Personal aus Bereichen, in denen ein besonders hohes Ansteckungsrisiko besteht wie zum Beispiel Notaufnahme, Intensivstationen, Rettungsdienst oder Impfzentren sowie Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf besteht.

Es werden bereits auch Personen aus der Kategorie 2 mit erhöhter Priorität geimpft, die unter 65 Jahre alt sind, also mit dem Impfstoff AstraZeneca geimpft werden können und die in Einrichtungen der Eingliederungshilfe (einschließlich der Werkstätten) arbeiten, niedergelassene Ärztinnen, Ärzte und Zahnärztinnen und Zahnärzte (Arztpraxen), die Beschäftigten der Krankenhäuser sowie Personen von Polizei und Ordnungsdiensten (Vollzugsbeamte), die aufgrund ihrer Tätigkeit einem Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Die Priorisierungen der Impfungen sind von der Impfverordnung des Bundes vorgegeben.
Das Impfzentrum vergibt die Termine für die oben genannten Berufsgruppen gesammelt über die jeweiligen Arbeitgeber, diese werden vom Impfzentrum direkt angesprochen. Es wird daher gebeten, von Einzelfallanfragen abzusehen.

Weiterhin unterwegs sind auch die mobilen Teams, die in den Senioren- und Pflegeheimen zurzeit die Zweitimpfungen durchführen.

 

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