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Dienstag, 29.11.2022

Altenwohnungen werden für Geflüchtete ertüchtigt

Kommunen suchen händeringend nach Wohnraum, um geflüchtete Menschen unterzubringen. Auch die Mitglieder des Sittenser Gemeinderates hatten das Thema erneut auf der Agenda. Denn: In den nächsten Monaten ist nochmals eine weitere, erhebliche Anzahl von Geflüchteten aus der Ukraine zu erwarten, die in der Samtgemeinde aufgenommen und untergebracht werden müssen.

Formal ist die Samtgemeinde dafür zuständig, doch für Bürgermeister Diedrich Höyns ist es selbstverständlich und ein Akt der Solidarität, als Mitgliedsgemeinde Unterkünfte zur Verfügung zu stellen. Auch an die übrigen Gemeinden der Börde ist von der Samtgemeinde eine Anfrage nach Mietraum oder geeigneten Flächen gestellt worden.

Im ersten Stepp und als zunächst schnell umzusetzende Lösung sollen in Sittensen drei leerstehende Altenwohnungen an der Straße Im Ostetal entsprechend hergerichtet werden. Dafür nimmt die Gemeinde nicht unerheblich Geld in die Hand. 90.000 Euro sind im Haushalt für die Ertüchtigung von drei Wohneinheiten veranschlagt.

Etwa zwölf bis 18 Personen können dort untergebracht werden. „Eine Sammelunterkunft ist an dem Standort aus baurechtlichen Gründen nicht umsetzbar", lässt Höyns wissen.

Weiterer Wohnraum wird also dringend benötigt. „Wir müssen nachhaltige Lösungen finden", gibt Höyns zu verstehen. An die Verwaltung ist nun der Auftrag gegangen, ein Konzept oder Modelle zu entwickeln, wie und an welcher Stelle im Ort oder in einem Baugebiet sozialer Wohnungsbau umgesetzt werden kann. Dazu gehört auch die Prüfung von Fördermitteln. (hm)

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