JavaScript ist in Ihrem Browser deaktiviert! Bitte aktivieren Sie JavaScript für Treffpunkt-Sittensen, da die Seite ansonsten nicht korrekt funktioniert.
Montag, 26.09.2022

Neuer Grünschnittsammelplatz im Gewerbegebiet Nord III am Wendehammer geplant - Fachausschuss erörtert Entwurfsskizze

Nachdem die Querelen um den Grünschnittsammelplatz im Kampweg zugenommen haben und auch das Gewerbeaufsichtsamt Cuxhaven Mängel festgestellt hat, steht nun die Verlegung an. Denn: Bei der Suche nach einem neuen, geeigneten Standort ist die Samtgemeinde in Abstimmung mit dem Landkreis und dem Gewerbeaufsichtsamt fündig geworden: mit einer insgesamt 5.000 Quadratmeter großen Fläche am Wendehammer in der Karl-Benz-Straße im Gewerbegebiet Nord III. Der Ausschuss für Abwasserbeseitigung und Umweltschutz hat sich mit dem ersten Planentwurf beschäftigt und diesen nach eingehender Diskussion genehmigt. Vorsitzender Diedrich Höyns stellte klar, dass jederzeit Nachbesserungen gemacht werden könnten. „Wir sollten erst einmal anfangen, denn das neue Areal bietet auf jeden Fall erheblich mehr Vorteile als der alte Platz."

Weit weg genug von einer Wohnbebebauung und damit potenziell aufgebrachten Anliegern, die sich über Lärm, Verkehrsbelastung, Verschmutzungen und Geruchsbelästigungen beklagen, ist das Areal allemal, muss jedoch über die örtliche Entlastungsstraße Eckerworth/ Hansestraße angefahren werden. Mögliche Rückstaus werden in einem Gewerbegebiet als nicht störend angesehen. Höyns wie auch Bauamtsleiter Bernhard Goldmann betonten ein ums andere Mal, dass Betreiber der Anlage der Landkreis sei und demzufolge auch zuständig für die Ausschreibungen sei. Was also die Ausstattung angehe, darauf habe die Samtgemeinde keinen Einfluss.

Insofern sind jetzt auf der rund 3.000 Quadratmeter großen Fläche, die damit in etwa der Größe des alten Platzes entspricht, neben der 33 x 27 Meter großen Lagerfläche für Baum- und Strauchschnitt sechs Container für Laub- und Grünschnitt vorgesehen. Elektroschrott wird künftig nicht mehr angenommen, insofern ist dafür kein Container erforderlich. Das Gelände wird laut Goldmann mit einer Verwallung, einem Entwässerungsgraben, einer Einzäunung sowie einer Zu- und Abfahrt versehen, die Befestigung erfolgt mit Mineralgemisch.

Auch die Möglichkeit, einen Teil zu betonieren, wurde erörtert. In dem Fall müsste das anfallende Oberflächenwasser über den Schmutzwasserkanal der Samtgemeinde entsorgt werden. Allerdings kommt das dortige Pumpwerk laut Goldmann schon jetzt an seine Grenzen. Die Mehrkosten würden 50.000 Euro betragen, die Gesamtkosten wurden zunächst grob auf 124.000 Euro geschätzt, hinzu kommen Planungskosten, so dass in den Haushalt 140.000 Euro für diese Maßnahme veranschlagt wurden. Der Landkreis als Betreiber hat zwar bereits eine Kostenbeteiligung zugesagt, einzig die Höhe steht noch nicht fest. „Es soll sich um einen erheblichen Teil handeln", ließ Goldmann wissen.

Angesprochen wurde auch die Problematik beim Befüllen der Container. Gerhard Grimm regte eine Anrampung an, Bernd Petersen eine maschinelle Unterstützung. „Der Betrieb sollte erstmal starten, die Abläufe können später immer noch optimiert werden", gab Höyns zu verstehen. Ist die Genehmigungsfähigkeit hergestellt, wird der Landkreis die Ausschreibungen vornehmen. Ein Fertigstellungstermin steht noch nicht fest. „Ich gehe davon aus, dass wir den alten Platz noch etwa ein Jahr betreiben werden", so der Bauamtsleiter. (hm)

powered by webEdition CMS