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Montag, 14.10.2019

Chor „Via Nova“: Viele Besucher beim Sommerkonzert mit Projektchor und Männerchor Zöllnitz

Voll besetzt war der Gemeindesaal der Freien evangelischen Gemeinde Sittensen zum Sommerkonzert des Chors „Via Nova." Es mussten sogar noch zusätzliche Stühle aufgestellt werden. Über diesen Andrang waren selbst die Veranstalter überrascht, aber natürlich äußerst erfreut. Zum Auftakt entführte der Chor sein Publikum mit dem Evergreen „Champs-Élysées" nach Paris in die Stadt der Liebe und ließ musikalisch die Leichtigkeit der französischen Lebensart durch den Raum ziehen.

Chorvorsitzender Siegfried Imlau wies in seiner Begrüßung auf das 125-jährige Jubiläum der Gesangsformation hin. „Wir sind nicht nur stolz auf diese Tradition, sondern auch darauf, dass es bereits so lange Chorgesang in Sittensen gibt", betonte er. Damit das auch so bleibt und der Chor immer in Aktion ist, entstand die Idee eines Musical-Projektchores. Wie Imlauf erklärte, hat der Stammchor mit den Projektsängern seit Anfang des Jahres fleißig geprobt. „Da es sich um anspruchsvolle Stücke handelt, mussten die Mitwirkenden viel lernen", stellte er heraus.

Die Mühen haben sich gelohnt, denn der Musicalchor glänzte mit seinen Darbietungen. Zu Gehör kamen sowohl ein Medley aus dem Film „Sister-Act" als auch Hits der schwedischen Pop-Gruppe „Abba" aus dem Musical „Mamma Mia." Selbstredend, dass die Zuhörer die gelungene Leistung mit viel Applaus belohnten. Nicht minder gewürdigt wurden die Auftritte des Stammchors „Via Nova", der eine Auswahl aus seinem vielseitigen Repertoire zum Besten gab. Ob schwungvoll oder berührend mit „You raise me up" – „Du ermutigst mich" oder „Halleluja" aus dem Film „Shrek": Die Sänger und Sängerinnen stellten unter der Leitung von René Clair einmal mehr ihr Können unter Beweis.

Da den Sittenser Chor eine lange Freundschaft mit dem Männerchor Zöllnitz aus Thüringen verbindet, war auch dieser mit dabei. Eine Fotoshow von Kuno Backhaus vermittelte Eindrücke der vielen Begegnungen, gegenseitigen Besuche und gemeinsamen Auftritte. Natürlich sangen die Zöllnitzer auch und bewiesen mit typisch volkstümlichem Liedgut eindrucksvoll ihre Stimmgewalt. „Hier sehen wir, dass es mehr als drei Männer gibt, die singen können", merkte Matthias Bredehöft, der das Programm moderierte und auch selbst im Chor „Via Nova" singt, augenzwinkernd an und spielte damit auf die geringe Anzahl der männlichen Sänger des heimischen Chors an. Verstärkung ist daher gern gesehen. (hm)

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