JavaScript ist in Ihrem Browser deaktiviert! Bitte aktivieren Sie JavaScript für Treffpunkt-Sittensen, da die Seite ansonsten nicht korrekt funktioniert.
Dienstag, 02.06.2020

Kulturelle „HotSpots" entwickeln?

Die SPD-WFB-Grünen-Gruppe im Rat der Samtgemeinde Sittensen möchte kulturelle „HotSpots", sprich Gebäude, Naturdenkmäler oder Projekte, in der Börde Sittensen fördern und erhalten. Im Ausschuss für Kultur, Sport und Tourismus stellte Vorsitzender Thomas Kannenberg das geplante Projekt der Mehrheitsgruppe, das in Abstimmung mit dem Heimatverein der Börde Sittensen durchgeführt werden soll, vor. Die Verwaltung hat nun den Auftrag bekommen, ein kostenneutrales Konzept zu erarbeiten.

Zunächst müssen geeignete „HotSpots" erfasst werden. Nach Dafürhalten der Mehrheitsgruppe könnten Verantwortliche für den Tourismus und vom Heimatverein diese erarbeiten. Auch die Mitgliedgemeinden sollen in die Bedarfsermittlung einbezogen werden. Ziel ist es, dass vor den jeweiligen „HotSpots" ein geeignetes Hinweisschild sowie ein Kurzhinweis in Textform zur historischen Geschichte angebracht wird. Darauf ist jeweils ein QR-Code implementiert, der über die Website der Samtgemeinde auf eine Text- oder Videodarstellung des „HotSpots" führt.

„Damit soll im digitalen Zeitalter jedem Nutzer mobiler Endgeräte die Möglichkeit gegeben werden, direkt vor Ort Informationen zur Geschichte zu erhalten", so Kannenberg. Nach seinen Worten soll mit dem Vorhaben auch der Tourismus ausgebaut und gefördert werden. Fördermittel könnten ebenfalls generiert werden, dazu hat Kannenberg bereits Kontakt mit dem Wirtschaftsförderer der Samtgemeinde, Niklas Tessmann, aufgenommen.

Zur Refinanzierung des Vorhabens könnten auf den Ortsinformationstafeln, die nach Meinung der Mehrheitsgruppe ohnehin einer Neugestaltung und Überarbeitung des Kartenmaterials bedürfen, Werbeflächen angeboten werden. Erika Jaschinski vom Touristikbüro wies darauf hin, dass an vielen Gebäuden bereits eine Beschilderung mit entsprechenden Daten zur Historie vorhanden und in einem Prospekt auch erfasst seien.

Die Idee zur Nutzung von QR-Codes kam im Ausschuss gut an. Augenmerk gilt indes dem finanziellen Aufwand, vor allem im Hinblick auf die angespannte Haushaltslage. Ergebnisoffen soll nun überlegt werden, wie ein Konzept auf den Weg gebracht werden könnte. Der Impuls sei zumindest gegeben, so die Meinung des Gremiums. (hm)

powered by webEdition CMS